| Musikgeschichten - Richard Wagner und der
Märchenkönig |
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Autor: |
Katharina Neuschaefer |
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Produktion: |
BR 2007 / Igel-Records
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Regie: |
Katharina Neuschaefer |
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Länge: |
50 Min |
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Mitwirkende: |
Wagner: Klaus Münster
Ludwig II.: Maximilian Brückner
Sebastian, Diener:
Alexander Duda
Finanzminister: Gert Anthoff
Dr. Gudden: Helmut
Stange
Siegfried: Heiko Rupprecht
Mime: Burchard Dabinnus
Fafner:
Christian Baumann
Schiffskonstrukteur: Ulrich Frank
Kapitän: Jochen
Striebeck
Zeitungsjunge: Jakob Vanhoefer |
Inhalt: |
...er ist der letzte Schwanenritter, ein Märchenprinz und Tagträumer und er ist
der Herrscher über Bayern: König Ludwig II. Als der berühmte Komponist Richard
Wagner ihn auf Schloss Hohenschwangau besucht, beginnt für die ungleichen
Freunde eine Reise in die Welt der Musik und der Sagen. Während Richard und
Ludwig Drachen treffen, dem Gesang der Rheintöchter lauschen und Geisterschiffe
bauen, versinkt Bayern im Krieg gegen Preußen. Aber nichts kann den jungen König
aus der Märchenwelt zurückholen. Bis ein nächtlicher Ausflug nach Schloss
Neuschwanstein zur tödlichen Gefahr wird... |
Bemerkungen: |
In der Reihe "Musikgeschichten" erzählt uns hier Katharina Neuschaefer
Wissenswertes über Richard Wagner und insbesondere über dessen Verbindung zu
König Ludwig des II., der ganz titelgemäß eine große Rolle in diesem Stück
spielt.
Tatsächlich tritt das Werk Wagners sogar etwas in den Hintergrund
und ein Großteil der Betrachtungen beschäftigt sich mit dem Märchenkönig und
dessen Tatkraft, seine Ideen und Träume umzusetzen.
Zum Thema Richard
Wagner hätte ich mir dann doch leider etwas mehr versprochen. Richtig satt wird
man - insbesondere im Hinblick auf sein musikalisches Werk - dann leider hier
nicht. Stattdessen widmet man viel der Spielzeit dem bloßen Unterhaltungswert
und setzt (zu)viel auf die Dialoge zwischen dem sächselnden Wagner und dem
bayerischen König.
Klaus Münster und Maximilian Brückner verkörpern die
Figuren, so wie sie angelegt wurden, sehr gut. Die Überzeichnungen meistern sie,
in dem sie ihnen Normalität verleihen. Auch bei den sonstigen Sprechern gibt es
nichts auszusetzen.
Die Musik tritt für das Genre viel zu oft in den
Hintergrund. Hier hätte ich mir deutlich mehr vorgestellt und gewünscht. So
tauchen die Musikstücke nur dann auf, wenn gerade mal darüber geredet wird, und
das ist - wie erwähnt - nicht allzu oft der Fall.
So ganz wird man dem
Serientitel "Musikgeschichten" nicht gerecht. Gerade die Musik nimmt m. E.
zuwenig Raum ein. Viel Zeit, die man hierauf oder auch für die
Informationsvermittlung, hätte verwenden können, geht hier für - immerhin
unterhaltsames - Geplänkel drauf. Wer das Hörspiel unter der Annahme hört, hier
viel über die Titel gebenden Figuren zu erfahren, wird evtl. enttäuscht sein.
Hier steht die Unterhaltung im Vordergrund, und in diesem Punkt, gibt es hier
zumindest kaum etwas auszusetzen. |
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