| Nach New York von Beat Sterchi New York ist für viele Sinnbild für ein befreites, intensiveres und schnelleres Leben. Es erweckt Sehnsüchte, die gerne mit der zukunftsorientierten Trendsetterstadt, mit dem eigentlichen Zentrum des Geldes und der Kultur assoziiert werden. Doch man erhofft sich meist zu viel von einem Aufenthalt in dieser Metropole. Nach New York wird selten alles anders. Schon die Reisevorbereitungen entlarven den Mythos. Die an sich bekannte Geschichte wird aus Alltagsituationen heraus erzählt, in welchen den allerbanalsten Dingen poetisch auf den Zahn gefühlt wird. Der Baukastencharakter des Textes entspricht dem Baukastenleben, von dem er spricht. Und die Vorstellungen von New York entpuppen sich als eine Aneinanderreihung von Klischees und Oberflächlichkeiten. Denn die Provinz beginnt meist schon im eigenen Kopf. Mit Beat Albrecht, Sophie Besson, Natalia Conde, Julia Glaus, Ronald Grünig, Rahel Hubacher, Ueli Jäggi, Marietta Jemmi, Jennifer Khakshouri, Andreas Krämer, Pascale Pfeuti, Jodoc Seidel, Hannah Weiss Musik: Hans Koch Regie: Charles Benoit DRS 2007 33 Min. Beat Sterchi, 1949 in Bern geboren, wanderte 1970 nach Kanada aus, studierte in Vancouver Anglistik, unterrichtete dann, während er Spanisch lernte, zwei Jahre Englisch in Honduras. Als Deutschlehrer am Goetheinstitut in Montreal begann er zu schreiben. Bekannt wurde er mit seinem Roman «Blösch». Heute lebt er in Bern. Er schreibt Prosa, Reportagen, Kolumnen, Hörspiele und Theaterstücke und ist Mitglied der Autorengruppe «Bern ist überall». Seine Arbeit wurde mit verschiedenen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Hans Koch, geboren 1948, lebt in Biel. Seit seinem Ausstieg aus einer klassischen Karriere als Orchestermusiker gilt er als einer der innovativsten improvisierenden Holzbläser Europas. Als Komponist prägte er von Anfang an den eigenständigen Sound des Trios «Koch-Schütz-Studer». Mit Elektronik, Sampling und Computer erweitert er seit den neunziger Jahren die Klänge seiner Instrumente. Zahlreiche Auftragsarbeiten für Hörspiel und Film. |
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