Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Hörspielbearbeitung: Paul Hoffmann

Musik: Rolf Unkel
Regie: Paul Hoffmann
SDR 1956
94 Min.


Nathan: Erich Ponto
Bild: SWR/Hans Vetter
Bild: SWR/Hans Vetter

Saladin: Ernst F. Fürbringer
Bild: SWR/Wett
Bild: SWR/Wett

Sittah: Edith Heerdegen
Bild: SWR/Wett
Bild: SWR/Wett

Recha: Elfriede Kuzmany
Daja: Lina Carstens
Tempelherr: Wolfgang Arps
Derwisch: Hans H. Dickow
Patriarch: Hans Mahnke
Klosterbruder: Max Mairich




Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge. Als der jüdische Kaufmann Nathan von einer Geschäftsreise zurückkommt, ist sein Haus ausgebrannt. In letzter Sekunde konnte seine Pflegetochter Recha von einem Tempelherrn gerettet werden. Den Dank Nathans will der christliche Tempelherr zunächst nicht hören. Doch dann verliebt er sich in Recha und hält um ihre Hand an. Inzwischen plagen Sultan Saladin, den muslimischen Herrscher, Geldsorgen. Um seine Weisheit zu prüfen fragt er ihn, welche Religion die wahre sei, das Christentum, das Judentum oder der Islam. Nathan antwortet mit der berühmten Ringparabel. Beeindruckt von Nathans Worten der Toleranz bietet Saladin ihm die Freundschaft an.

„Nathan der Weise“ ist Lessings letztes dramatisches Werk. Mit diesem Ideendrama umging Lessing das ihm auferlegte Publikationsverbot für religiöse Schriften – und setzte mit der Figur des „Nathan“ seinem Freund, dem deutschjüdischen Philosophen Moses Mendelssohn, ein Denkmal.

 
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