| Nichts als die Wahrheit |
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Autor: |
Anne Chaplet |
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Produktion: |
BR 2005 |
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Bearbeitung: |
Walter Adler |
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Regie: |
Walter Adler |
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Musik: |
Pierre
Oser |
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Länge: |
ca. 110 Min. |
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Mitwirkende: |
Gerd Heidenreich, Krista Posch, Axel Milberg, Ernst Jacobi, Christiane Rossbach u.v.a. |
Inhalt: |
Anne Buraus Rückkehr in die
große Politik vollzieht sich unschön und
rätselhaft. Warum ist Alexander Bunge, für den Anne
Burau als „Nachrückerin“ in den Bundestag
einzieht, vom Turm der Frankfurter Nikolaikirche gefallen? Ist er
gesprungen oder hat ihn jemand gestoßen? Was hat der
Journalist Peter Zettel vom Berliner „Journal“, ein
alter Bekannter von Anne, mit der Sache zu tun? Im
„Journal“ hatte wenige Wochen zuvor jener Artikel
gestanden, der Bunge als Päderasten outete. Grund genug
für die Frankfurter Staatsanwältin Karen Stark an
einen Selbstmord zu glauben. Anders geht es ihrem jungen Kollegen
Wenzel, der Bunge mehr als nur freundschaftlich verbunden war. Auch in
der „Journal“-Redaktion in Berlin herrscht helle
Aufregung. Wer hat den Bunge-Artikel recherchiert? Stimmen die Fakten?
Woher kam der Tipp? Viele Fragen, auf die der junge Journalist Hansi
Becker heimlich eine Antwort sucht. Antworten sucht auch Anne Burau.
Sind sie vielleicht in Bunges Aufgaben¬bereich zu finden, den
jetzt sie verwalten soll? Bunge war zuständig für
sämtliche Bauten des Bundes in Berlin.
Anne Chaplet, geboren 1951, arbeitet als Übersetzerin,
Lektorin, Dozentin und Rundfunkmoderatorin und veröffentlichte
Bücher zu historischen und politischen Themen, zuletzt den
Roman „Doppelte Schuld“ (2007). Das
Hörspiel „Nichts als die Wahrheit“ ist der
zweite Teil ihrer Krimi-Trilogie aus dem politischen Milieu der
Bundesrepublik, neben „Caruso singt nicht mehr“ und
„Schneesterben“.
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Bemerkungen:
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Anne Chaplet bringt hier mit ihrer zweiten Folge aus
dem bundesdeutschen Milieu eine spannenden Politthriller, der das
langweilige Berliner Bundestagsgeschehen, das Bernsteinzimmer, den
Führerbunker und korrupte Politiker und Presseleute in einen Topf
wirft und daraus trotz der vielen bunten Zutaten ein doch schmackhaftes
Süppchen zaubert. Das ganze erinnert vom Stil her etwas an die
Anna Marx-Fälle von Christine Grän. Allerdings hat mir
"Nichts als die Wahrheit" im direkten Vergleich besser gefallen.
Wie ich finde, hat es dieses Hörspiel sehr verdient gehört zu werden! Radio an und genießen!
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