Nimmerklug im Knirpsenland

Nach Motiven des gleichnamigen Kinderbuches von Nikolaj Nossow

Regie: Ingeborg Milster
Hörspielbearbeitung: Barbara Winkler
Komponist: Rainer Carell
Rundfunk der DDR 1966
ca. 150 Min.


Blüte: Eckart Friedrichson
Nimmerklug: Gina Presgott
Blauäuglein: Barbara Witte
Schneeglöckchen: Marianne Klussmann
Pfefferminza: Paula Grünert
Pünktchen: Wolfgang Ostberg
Immerklug: Peter Groeger
Joppe: Hans-Georg Thies
Brummer: Horst Torka
Dr. Rizinus: Harald Grünert
u.a.


Knirpse sind etwa so groß wie Einmachgurken und leben im Knirpsenland. Es gibt Knirpseriche und Knirpselinen. Letztere sind nach Grünstadt gezogen, denn irgendwann hatten sie es satt, immer wieder ein Bein gestellt oder einen Fußball an den Kopf geworfen zu bekommen. Die Knirpseriche hingegen wohnen in Blumenstadt am Gurkenfluss - Nimmerklug zum Beispiel, der unbedingt ein Dichter werden will. Dabei hat er keine Ahnung von Poesie und vom Dichterhandwerk. Und anstatt es zu lernen, spielt er sich auf und gibt an. Hätte er nur den Mund nicht so voll genommen. Jetzt kann er nur noch abhauen. Dabei überrollt ihn, oh Schreck, eine Stachelbeere und Dr. Rizinus muss ihm die Stacheln aus dem Hintern ziehen. Das ziept so fürchterlich, dass er wieder nicht so mutig sein kann, wie er es gerne wäre. Zum Glück hat Immerklug seine Jammerei nicht gehört und braucht ihn jetzt als Helfer beim Bau einer neuen Erfindung. Als sie dann alle mit dem Luftballon aufsteigen, überschlagen sich die Ereignisse. Nimmerklug findet sich in Grünstadt wieder und muss feststellen, dass die Knirpselinen gar nicht so unsympathisch sind, wie er immer dachte. Besonders Blauäuglein gefällt ihm sehr. Aber warum muss er gerade jetzt behaupten, den Ballon erfunden zu haben und der Anführer der Knirpseriche zu sein, die bei Doktorin Pfefferminza im Krankenhaus liegen?

 
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