| Nur ein kleiner Koffer |
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Autor: |
Kinky Friedman |
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Produktion: |
WDR 2003 |
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Bearbeitung und Regie: |
Thomas Leutzbach |
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Mitwirkende: |
Wilfried
Schmickler, Andreas Pietschmann, Lutz Reichert, Bodo Primus u.a.
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Inhalt: |
Eine kleine Gefälligkeit, nichts weiter,
denkt
Kinky „the Kinkster“ Friedman, als er von der
schönen
Khadija im Flugzeug kurz vor der Landung gebeten wird, auf ihren
kleinen Koffer aufzupassen. Aber Khadija taucht nicht wieder auf, und
Kinky beschließt, das fremde Handgepäck erst einmal
an sich
zu nehmen. Er hat Khadija seine Karte gegeben, ein baldiges Wiedersehen
mit der schönen Fremden ist ihm sehr recht. Mehr noch als ein
Anruf des Sicherheitsdienstes von American Airlines, dessen
Authentizität der Kinkster zu Recht bezweifelt, beunruhigt ihn
ein
Anruf des State Departments: Offensichtlich gibt es auch an
höchster Stelle großes Interesse an der
verschwundenen
Khadija und ihrem Köfferchen. Kinky und seine Freunde Ratso
und
Rambam sind nach eingehen¬den Beratungen zum
Äußersten
entschlossen. Sie öffnen den Koffer, und was sie entdecken
scheint
von weit größerer Sprengkraft zu sein als ein paar
Pfund TNT.
Kinky Friedman, geboren 1945, lebt auf einer texanischen Ranch und in
New York. In den 70er Jahren gründete er die Country-Band
„Kinky Friedman & The Texas Jewboys“, 2006
bewarb er
sich um den Posten des Gouverneurs von Texas. Der WDR produzierte zwei
weitere Hörspiele nach Büchern von Friedman:
„Lone
Star“ (1996) und „Gürteltier und
Spitzenhäubchen“ (1999).
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Bemerkungen:
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Mit ordentlich viel Augenzwinkern bewegt sich
Kinky Friedman hier im hard-boiled-Genre. Er erzählt eine
originelle und witzige Geschichte, die aufgrund ihrer Vorhersehbarkeit
allerdings ewas leidet.
Richtig hörenswert sind die Sprecher, die hier für
ein sehr rundes und farbenfrohes Bild sorgen. Allen voran Wilfried
Schmickler, der als Hörspielsprecher ja weniger von sich Reden
macht; man fragt ich allerdings nach dieser Performance, wieso
eigentlich?!
Einzig Andreas Pietschmann ist etwas überfordert, was weniger
an ihm, denn an seiner Besetzung an sich liegt, das hätte man
im Sinne der Geschichte etwas besser lösen dürfen.
Trotzdem bleibt "Nur ein kleiner Koffer" eine sehr nette und
unterhaltsame Geschichte, an der Thriller-Freunde, die es auch gerne
mal "leichter" mögen, durchaus Gefallen finden
könnten.
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