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Oblomov |
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Autor: |
Iwan Gontscharow |
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Produktion: |
WDR 2003 |
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Regie: |
Helmut Peschina |
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Musik: |
Henrik Albrecht |
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Länge: |
163 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Otto Sander
Oblomov: Axel Milberg
Olga: Irina Wanka
Sachar: Rudolf Wessely
Stolz: Sebastian Blomberg
Werner Wölbern, Matthias Haase, Philipp Schepmann, Felix von
Manteuffel, Sébastien Jacobi, Ernst August Schepmann, Astrid
Meyerfeldt, Matthias Leja, Ulrike C. Tscharre, u.a. |
Inhalt: |
Der adelige Gutsbesitzer Oblomov ist ein
Überbleibsel der alten, überholten feudalen
Gesellschaftsklasse im "neuen" Russland des ausgehenden 19.
Jahrhunderts. Während die Bedeutung des Adels immer mehr
zerfällt, entwickelt sich bürgerlicher
Frühkapitalismus infolge der Industriegesellschaft. Oblomov
sieht sich aufgrund dieser Situation zu lebensfremder Wirkungslosigkeit
verurteilt, die sich in untätiger Trägheit und
Entscheidungsunfähigkeit äußert. Passiv und
ohne jeden Antrieb verbringt er die meiste Zeit des Tages im Bett und
schafft es nicht, einen Weg in das aktive Leben wiederzufinden.
Als Oblomov Olga kennen lernt, die ihn aus seiner Lethargie
erlösen möchte, und sie sich ineinander verlieben,
schöpft er neuen Lebensmut. Doch schon bald verfällt
Oblomov wieder in seine alte Trägheit. Olga muss ihr Scheitern
erkennen und heiratet den rastlosen Geschäftsmann Stolz,
Freund und Gegenpol Oblomovs.
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