Oma Elfi räumt auf
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Autor: |
Barbara Wendelken |
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Produktion: |
SWR 2008 |
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Regie: |
Maria Ohmer

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Musik: |
Henrik Albrecht |
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Länge: |
55 Min. |
Mitwirkende: |
Josefine: Alisha Kim Gronau
Oma Elfi: Regine Vergeen

Felix: Massimiliano Laier
Otto Schnakel: Berthold Toetzke
Mutter: Anna Windmüller
Vater: Frank Stöckle
Polizeiobermeister Knötermann: Gottfried Breifuß
Freddy Merklemeier: Jascha Stiller
sowie Michael Stiller, Elisabeth Findeis

Massimiliano Laier als Felix, Berthold Toetzke als Otto Schnakel, Alisha
Kim Gronau als Josefine, Regine Vergeen als Oma Elfi.
Bilder: SWR/Kluge
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Inhalt: |
Erst mal ist
alles wie immer: In den Sommerferien machen Josefine und ihr
großer Bruder Felix zwei Wochen Ferien bei ihrer Großmutter
in Glücksdorf. Oma Elfi wohnt in einem Haus am Waldrand mit einem
riesigen Grundstück. Josefine freut sich auf einen
Abenteuerurlaub. Bei Oma Elfi darf man einfach alles: ein Lagerfeuer
machen, nachts Gespenster spielen, die Häschen mit ins Bett
nehmen, zum Frühstück eine Familienpackung Schokoladeneis
essen. Felix macht keinen Hehl daraus, dass er mit 14 zu alt ist
für so was. Doch dann wird es ernst. Denn bald merken die Kinder,
dass Oma Elfi sich verändert hat. Abends zieht sie alle Gardinen
zu. Sie zuckt bei jedem Geräusch zusammen. Und als Josefine im
Dunkeln raus will, tickt sie aus. Nach und nach wird klar, warum Oma
Elfi sich so sonderbar verhält. Als sie den Postkasten
öffnet, wimmelt es darin von weißen Mäusen. Jemand hat
alle Salatpflanzen rausgerissen. Und morgens steht die Haustür
sperrangelweit offen. Überall stecken Zettel: Verschwinde aus
Glücksdorf, du alte Hexe! Oma Elfi glaubt, den Täter zu
kennen. Es muss Otto Schnakel sein, der im Haus nebenan wohnt.
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Bemerkungen:
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Barbara
Wendelken hat mit der Geschichte um Oma Elfi, ihren Nachbarn Otto und
die Kinder Josefine und Felix eine nette Geschichte geschaffen, der es
gelingt, das junge Ohr eine Radiostunde lang gut zu unterhalten. Auch
wenn der Kriminalfall nicht sonderlich originell ist, für den
jüngeren Teil der Zielgruppe ist er jedoch gut zurechtgeschnitten.
Die Größeren Hörer kommen allerdings dennoch auf ihre
Kosten, denn das Geplänkel - insbesondere zwischen Oma Elfi und
ihrem verhassten Nachbarn Otto Schnakel ist auf jeden Fall ein Ohr wert.
Bei der Umsetzung hat Maria Ohmer es ein wenig ruhiger angehen lassen.
Man lässt das ganze etwas vor sich hinplätschern. Es wird
zwar dadurch nicht langatmig, allerdings hätte das Tempo an
manchen Stellen etwas höher sein dürfen.
Die
ruhige Gangart wird natürlich auch durch die schöne, aber
eben nicht unbedingt treibende Musik von Henrik Albrecht bedingt.
Die Sprecher hinterlassen einen guten Eindruck. Insbesondere die vier
Protagonisten lösen ihre Aufgabe sehr ordentlich. Einzig Michael
Stiller konnte mich nicht so richtig überzeugen, da war mir dann
doch ein bisschen zuviel Overacting, zuviel Klischee in der Stimme.
Aber bei der kleinen Rolle ist das zu verschmerzen.
Insgesamt eine gute und unterhaltsame Radiostunde, bei der auch erwachsene Ohren gerne mithören können.
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