Passing Places
Hörspiel von Stephen Greenhorn

Hörspielbearbeitung: Heide Böwe
Regie: Wolfgang Rindfleisch
mdr 2002
56 Min.


Alex: Alexander Beyer
Brain: Tilo Werner
Mirren: Effi Rabsilber
Binks: Edwin Marian
Kid: Sven Plate
1. Teenager: Philipp Heitmann
2. Teenager: Jörg Malchow
Diesel: Hilmar Eichhorn
Iona: Bärbel Röhl
Serge: Alain Jadot
Tom: Reiner Heise
u.a.


Quer durch Schottland sind sie unterwegs, der perspektivlose Verkäufer Alex und das arbeitslose Superhirn Brian. Und das in einem altersschwachen Lada, ein gestohlenes Surfbrett auf dem Dach. Mr. Binks, der bestialische Besitzer des Bretts, ist ihnen auf den Fersen. Ihre Flucht - mit der vagen Hoffnung auf Glück und die allumfassende Freiheit - wird eine Fahrt zu sich selbst im eigenen, ihnen fremden Land. Sie treffen auf die zarte, weltumtriebene Mirren, geraten an Diesel, den hilfsbereiten Aussteiger und an Iona, die kanadische Geologin samt ihrem kauzigen Künstlerfreund. Ihr Trip vom heimatlichen Motherwell, der öden Glasgower Vorstadt, über die schottischen Highlands zur Nordküste wird zur Odyssee der Begegnungen mit den Anderen, den Skurrilen, Liebenswerten - mit eigenwilligen Individuen, die ihnen eröffnen, was im Leben alles möglich ist. In der
Surferstadt Thurso kommt es zum großen Showdown. Shaper, der Surfbrett-Guru, ist der einzige, der es mit dem „Bösen“, also Mr. Binks, aufnehmen kann. Und mit Shaper findet sich für alles eine Lösung.

Stephen Greenhorn, geboren 1964 in West Lothian, Schottland, lebt in Glasgow und schreibt seit 1988 für Theater und Fernsehen. Er gehört zu den großen Nachwuchshoffnungen des schottischen Dramas. National bekannt wurde er 1994 mit seiner Familientragödie „The salt wound“. „Passing Places“ ging nach der Premiere in Edinburgh erfolgreich auf Tournee, für die BBC wurde das Stück als Hörspiel und Fernsehspiel produziert. Vom Autor stammen auch die Stücke „The Tokyo Trip“ (1990), „The Salt wound“ (1994), „Head In The Clouds“ (1998), „Hart and bone“ (1998) und „Dissent“ (1998).

 
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