| Peter
Pan |
|
| |
Autor: |
Judith Lorentz nach
James Matthew Barrie |
|
| |
Produktion: |
NDR 2008 / headroom |
|
| |
Regie: |
Judith Lorentz |
|
| |
Musik: |
Henrik Albrecht und die NDR Radiophilharmonie
Hannover |
|
| |
Länge: |
53 Min. |
|
|
 |
 |
|
Mitwirkende: |
Jens Wawrczeck,, Laura Maire, Jürg
Löw u.a.

V.li.n.re.: Komponist Henrik Albrecht, Jürg Löw als Käpt`n Hook,
Regisseurin Judith Lorentz, Jens Wawrczeck als Peter Pan und Laura Maire
als Wendy; Bild: SWR/NDR/Uwe Ernst
|
Inhalt: |
Peter Pan will niemals erwachsen werden. Er lebt
auf der Insel Nimmerland, wo die Regel gilt: „Werde
groß und mündig, aber bleibe in deinem Innersten
immer ein Kind“. Peter Pan, stets unterstützt von
der zauberhaften Tinkerbell, ist Anführer der
„Verlorenen Jungs“. Sein Gegenspieler ist
Käpt’ n Hook, der Anführer der Piraten, der
durchaus blutrünstig,
aber genau genommen ein Trottel ist.
Das Duo Albrecht/Lorentz belebt die Kinderhörspielszene mit
reizvoll gestalteten Orchesterhörspielen für Kinder.
Für die ARD entstanden bereits „Das Gespenst von
Canterville“ und „Krieg der
Knöpfe“ (beide erschienen bei Headroom). Auch bei
„Peter Pan“, beim NDR produziert, werden Musik und
Sprache übermütig und künstlerisch
anspruchsvoll verwoben.
|
Bemerkungen:
|
Auch
im Jahr 2008 haben sich Regisseurin Judith Lorentz und Komponist Henrik
Albrecht an ein Orchsterhörspiel nach einer literarischen
Vorlage gewagt. "Peter Pan" ist diesmal das Thema. In einer
für die Geschichte recht knappen Radiostunde wird die
Geschichte um den Jungen, der nicht erwachsen werden will, sehr
originell erzählt.
Natürlich steht hier die Musik im Fokus. Sie wird hier nicht
nur als Begleitung, Untermalung und Auskleidung der Szenen genutzt,
sondern dient auch beispielsweise zur Darstellung von Tinkerbell.
Diese originelle Erzählweise wirkt dabei keineswegs aufgesetzt
oder
gar überkünstelt, sondern überzeugt als
homogene Produktion, die der
bekannten Vorlage eine ganz neue, ganz eigene Facette zu verleihen
weiß.
Das Hörspiel kommt auch so nur mit wenigen Sprechern aus.
Allen voran Jens Wawrczeck, der ja schon in der
Vorgängerproduktion eine tragende Rolle übernehmen
durfte. Gleiches gilt für Laura Maire, die sogar in allen drei
Vertonungen der Reihe die weibliche Hauptrolle übernahm. Dass
die Besetzung mehr als traditionelle Gründe hat,
dafür sprechen die guten Leistungen der Beteiligten.
Auch das dritte Projekt "Mit Pauken und Trompeten" funktioniert. Die
Mischung aus Musik und Hörspiel lässt hier eine
wunderbare Produktion entstehen, die die Geschichte sehr gut
transportiert. |
|
|