Pinocchio
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Autor: |
Carlo Collodi |
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Produktion: |
SWR 2003 |
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Bearbeitung und Regie:
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Robert Schoen |
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Dauer: |
54 Min. |
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Mitwirkende: |
Pinocchio:
Jens Wawrczeck
Geppetto: Klaus Manchen
Der alte Zausel / Grille / Murmeltier: Wolfgang Völz
Ansager: Herbert Fritsch
Thunfisch / Feuerfresser: Claus Boysen
Taube: Birgit Bücker
Fuchs: Hans Diehl
Grottenolm: Gerlach Fiedler
Polizist / Kutscher: Heinrich Giskes
Zirkusdirektor: Michael Habeck
Katze / Tonto: Joachim Kaps
Feistling / Kerzendocht: Andreas Pietschmann
Schaulustige / Schnatz / Gerstelsupp: Sibylle Dinse
Müßiggänger / Advokatus / Gramgebeugter:
Hubertus Gertzen
Gernegroß / Hanswurst: Horst Hildebrand
Neunmalschlau / Harlekin: Jannek Petri
Schaufrau / Mütterchen / Greisin: Margarete Salbach
Rosaura: Rebecca Szerda |
Inhalt: |
Früher wollte der alte Geppetto
Kapitän oder Zirkusdirektor werden, aber es ist ihm etwas
dazwischen gekommen, und so träumt er sich auf seine alten
Tage dies und das zurecht. Wie er sich zum Beispiel einen Holzbuben
schnitzt, der tanzen, fechten und einen Salto mortale in den Himmel
drehen kann. Das wäre ein Leben! Und einen Namen hat er auch
schon: Pinocchio! Aber Pinocchio ist ein Schlingel und springt lieber
allein hinaus in die Welt. Was kümmern ihn Schule und die
klugen Ratschläge der Lehrer, wenn es tausendmal
schöner ist, aus dem Fenster zu klettern, um den Mond zu
kitzeln. Aber der Weg zu den Sternen des Glücks ist lang und
gefährlich: Da lauern Polizisten und neunmalkluge Grillen,
Feuerfresser und Grottenolme; da wird betrogen und gelogen, von Katzen,
Füchsen und gierigen Buttermännlein; da muss die
hölzerne Marionette erst zum Esel werden, bevor Pinocchio
erkennt, dass noch etwas ganz anderes in ihm steckt - etwas, das zu
entdecken viel, viel aufregender ist als das Land der Spielereien.
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Bemerkungen:
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In der SWR-Fassung von
"Pinocchio" lehnt man sich in der Erzählweise auch formal recht
dicht an die Vorlage an. Die einzelnen Kapiteln, die von Erzähler
Herbert Fritsch angekündigt werden, sind hörspielgerecht
aufgearbeitet worden. Dabei gelingt es, den Plot auf die wesentlichen
(und bekanntesten) Elemente zu reduzieren, ohne dabei auf
Entscheidendes verzichten zu müssen.
Die Umsetzung lebt vor allem vor der sehr lebendigen Sprecherriege.
Insbesondere Jens Wawrzceck sorgt in der Titelrolle für eine sehr
glaubhafte Interpretation der naiven Marionette.
Dazu hat man das Ensemble mit vielen anderen großen Stimmen
besetzt. Darunter Claus Boysen, Wolfgang Völz bis hin zu Gerlach
Fiedler als dröhnender Grottenolm.
Robert Schoen gelingt hier eine adäquate Bearbeitung und Umsetzung
des Stoffes, die allerdings dadurch auch ein wenig einen altmodischen
Touch mit sich bringt. Das geht vielleicht zu Anfang etwas schwer ins
Ohr, nach kurzer Gewöhnungszeit ist man aber - insbesondere durch
die sehr guten, sehr lebendigen Sprecher - in der Geschichte
angekommen.
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