Potilla und der Mützendieb
Ein Hörspiel von Margit Kreß nach dem Buch von Cornelia Funke

Regie: Margit Kreß
Musik: Roman Vinuesa und Ruta Paidere
NDR 2010




Mit Andreas Pietschmann, Anne Weber, Paul Puhlmann, Friederike Baier, Philipp Hochmair, Oda Thormeyer, Wolf- Dietrich Sprenger und andere


Zwei Wochen muss Arthur bei Onkel und Tante auf dem Land verbringen. Zusammen mit seinen lästigen Zwillingsbrüdern. Auf der Suche nach etwas Ruhe flüchtet er in den Wald. Dort stolpert er über ein kleines schmutziges Bündel. Das entpuppt sich als die kleine Feenkönigin Potilla. Die ist zwar winzig von Gestalt, dafür aber sehr durchsetzungsfähig.

Potilla platzt schier vor Wut: Ein finsteres Wesen hat ihr und ihrem Volk die Mützen geklaut. Jetzt kann keiner mehr das Feenreich betreten. Die kleine Herrscherin fordert kurzerhand Arthurs Hilfe, um Feenhügel und Wald vor der Zerstörung zu bewahren. So wird aus Arthurs langweiligem Landaufenthalt ein spannendes Abenteuer im Feenland.


Bemerkungen:

Der Name Cornelia Funke hat ja schon einiges an Gewicht und dürfte für ordentlich Aufmerksamkeit sorgen. Wenn man solche Geschichten vertont, kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Das trifft auch im Fall des Buches "Potilla" zu, das vom NDR unter dem Titel "Potilla und der Mützendieb" als Hörspiel produziert wurde. Margit Kreß hat die Geschichte nicht nur bearbeitet, sie sorgt auch hier für eine sehr stimmige und kurzweilige Inszenierung; Ihr gelingt ein für die Bedürfnisse der Zielgruppe atmosphärisches und spannendes Hörspiel, das von sehr guten Sprechern vorgetragen wird.

Dass das Hörspiel allerdings kein Sonderlob ernten kann, liegt letztlich an der Geschichte selbst. Funke erzählt nett und phantasievoll - aber eben auch nicht mehr. Ein besonderer Zauber, der eine große Nachhaltigkeit mitbrächte, wohnt dem Werk nicht inne. So bleibt es ein einfaches, für recht junge Ohren auch unterhaltsames Hörspiel, in einer allerdings sehr gelungenen Inszenieurng.


Meine Wertung: + +
 
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