- Dienstschluss |
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Autor: |
Robert Hültner |
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Produktion: |
BR 2009 |
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Regie: |
Ulrich Lampen |
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Musik: |
zeitblom |
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Länge: |
54 Min. |
Mitwirkende: |
Rudi Egger: Florian Karlheim
Senta Pollinger: Brigitte Hobmeier
Ferdl Raab: Michael A. Grimm
Sigi Pframmer: Michael Schreiner
Richard Veitl: Jürgen Tonkel
Wolfgang Schlögl: Peter Rappenglück
Ewald Kraus: Hans-Georg Panczak
Nanni: Ulla Geiger
Luck: Eisi Gulp
Gottfried Czermak: Stephan Zinner
Sebastian Ferber: Florian Fischer
Edigna Schlosser: Kathi Leitner
Stefan: Markus Brandl
Lemmle: Johannes Herrschmann
Warkas: Markus Böker
Kellnerin: Christiane Blumhoff
Teenager: Ferdinand Schmidt-Modrow
Polizist: Florian Schrei
Veranstaltungsteilnehmer: Florian Schrei
Trainer: Heinz Peter
Platzsprecher: Wolfgang Rackl |
Inhalt: |
Alarm in Bruck am Inn: Am Rande der Altstadt schlagen
Flammen aus einer Kellerwerkstatt, zuvor meinen Anwohner den Knall
einer Explosion gehört zu haben. Feuerwehr und Funkstreife kommen
zu spät, der Besitzer der Werkstatt kann nur noch tot geborgen
werden. Der allein lebende Mittdreißiger genoss den Ruf eines
harm losen Bastlers, von dessen Waffenleidenschaft man zwar gewusst,
ihr aber keine größere Bedeutung beigemessen hat.
Zunächst tappen die Ermittler im Dunkeln. War es Unfall,
Selbstmord oder Mord? Dann mehren sich die Hinweise, dass der Tote in
seiner Vergangenheit etwas mit der rechten Szene zu tun gehabt hatte.
Polizist Rudi Egger entdeckt, dass einer der Verdächtigen vor
vielen Jahren schon einmal ins Visier von Ermittlungen geraten war.
Seine Neugier wächst, als er feststellt, dass die entsprechenden
Akten nicht mehr vollständig sind.
Robert Hültner, geboren 1950 im Chiemgau, lebt heute in
München und Südfrankreich. Gelernter Schriftsetzer, studierte
an der Filmhochschule München, dann Regisseur, Filmrestaurator und
Autor. Auszeichnungen für seine Inspektor-Kajetan-Romane: Dt.
Krimipreis (1996, 1998) und Friedrich-Glauser-Preis (1998). Neben
Krimis auch Theaterstücke (u.a. „Schikaneder“, 2004),
Drehbücher (u.a. „Tatort“) sowie die ARD Radio Tatorte
„Irmis Ehre“ (BR 08) und „Hexenjagd“ (BR 09).
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Bemerkungen |
Der dritte Fall
für die Ermittler in der fiktiven bayerischen Kleinstadt Bruck am
Inn und wieder legt man ein Schippchen drauf. Es mag daran liegen, dass
sich nun die Charaktere besser eingespielt haben und vor allem, sich
der Hörer an diese gewöhnt hat.
Aber auch der Fall selbst ist doch recht ordentlich gelungen.
Allerdings sind hier doch einige Motive enthalten, die schon im
Radiotatort Verwendung gefunden haben. Natürlich kann man im
Krimifach nicht immer das Rad neu erfinden, dennoch ist dies doch eine
kleine Unschönheit.
Ansonsten kann die Geschichte recht gut gefallen, sie hat Tempo, ist
gut konstruiert und bietet doch einige überraschende und spannende
Momente.
Die BR-Produktion ist wieder mal sehr erdverbunden und spart auch nicht
mit hohem Dialektanteil. Das ist nördlich des
Weißwurstäquators zum Teil schon eine Herausforderung, denn
hier geht schon mal weiß-blaues Flair vor Verständlichkeit.
Das muss kein Manko sein, da der Fall insgesamt trotzdem beim
Hörer ankommt.
Die Inszenierung ist gut gelungen, sie lebt von einem guten
Sprecherensemble und der gelungenen Musikuntermalung von zeitbloom.
Letztere konzentriert sich hauptsächlich auf die Entwicklung der
Geschichte - für die regionale Kulisse sind eher die Sprecher
zuständig.
Ein ordentlicher Fall im Radiotatort vor einer sehr bayerischen
Kulisse. Krimifans dürften hier über die gesamte Spielzeit
gut unterhalten werden. Somit reicht es knapp, aber immerhin, für
eine gute Wertung.
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