- Verhandlungssache |
| |
Autor: |
Peter Meisenberg |
| |
Produktion: |
WDR 2008 |
| |
Regie: |
Thomas Leutzbach |
| |
Musik: |
Andreas & Matthias Hornschuh |
| |
Länge: |
ca. 55 Min. |
| |
|
 |
Mitwirkende: |
Nadir Taraki: Baki Davrak
Sima Khalidi: Meriam Abbas
Wilfried Suttner:
Rudolf Kowalski
Leonore Nadolny: Tatjana Clasing
Felix Lenz: Matthias
Leja
Muhammad Karim (Wirt): Mohammad-Ali Behboudi
Detlef Sorge: Volker
Weidlich
Rolf Sundermann: Wolfgang Rüter
Abdel Maliki: Ozan Akhan
Hasan
Arif: Albert Kitzl
Assad Allawi: Tunç Denizer
Mahmud Rahman: Serdar
Somuncu
Gabi Teichel: Daniela Bette
Polizist 1: Jürgen
Schüller
Polizist 2: Sebastian Schlemmer
Polizist 3: Peter
Liebaug
Polizist 4: André Beyer
Einbrecher: Omar
El-Saeidi
Kaufhaus-Werbung: Elisabeth Hartmann |
Inhalt: |
Nadir Taraki kann’s nicht lassen. Seine frühere undercover-Existenz scheint zu
seiner zweiten Natur geworden zu sein. Von seiner Dienststelle im
Landeskriminalamt (LKA) nur widerwillig geduldet, recherchiert er außerhalb der
Dienstzeit in seinen alten Milieus. Dabei ist er einem irakischen Waffenhändler
auf die Spur gekommen. Es geht um Laser, die die in Afghanistan eingesetzten
Aufklärungs-Tornados der Bundeswehr ausschalten können.
Als Nadir erfährt,
dass der Hersteller der Laser in Bielefeld sitzt, will er zuschlagen. Doch
niemand in seiner Dienststelle traut Nadirs Informationen. Statt dessen schickt
man ihn als eine Art Dolmetscher zu einem aktuellen Entführungsfall. Dass der
ebenfalls in Bielefeld stattfindet, scheint zunächst ein Zufall zu sein. Als
Nadir dahinter kommt, dass dem doch nicht so ist, steckt er bereits in der Falle
der Waffenhändler. |
Bemerkungen: |
Der zweite Fall aus der Reihe "Radiotatort" macht dann doch einen etwas besseren
Eindruck als der solide, aber eher durchschnittliche Auftakt "Der Emir". Die
Begeisterungsstürme sind aber auch hier überschaubar. Was mich am meisten
störte, war, dass der Fall eigentlich genauso aufgebaut war, wie der erste Fall,
nur dass es diesmal um Waffenschiebereien ging. Aber ansonsten: Nadir ermittelt
auf eigene Faust und gerät in einen Hinterhalt...naja.
Immerhin sind die
Details aber recht ordentlich. Sowohl was die Waffengeschäft und die dahinter
stehenden Strukturen angeht, als auch, was das Gefüge unter den Protagonisten
betrifft. Insofern hat man hier schon einen kleinen positiven Aspekt schaffen
können.
Bei der Umsetzung gibt es nur Lob. Sprecher und technische
Realisation sind, wie von einer WDR-Produktion nicht anders zu erwarten, solide
und gut. Thomas Leutzbach und sein Team haben hier wieder eine sehr ordentliche
Arbeit geleistet.
Man hinkt zwar beim WDR noch immer einigen
Produktionen der Konkurrenz hinterher, hat aber im Vergleich zum Auftakt, doch
einiges an Boden gutmachen können. Noch etwas mehr frischer Wind in den Ablauf
und dann dürfte man auch die letzte Lücke schließen können.
|
|