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Raskolnikoff (Raskolnikow) - Schuld und Sühne |
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Autor: |
Fjodor Dostojewski |
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Produktion: |
WDR 1960 |
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Regie: |
Raoul Wolfgang Schnell |
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Bearbeitung: |
Otto Bielen |
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Länge: |
287 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Siegfried Wischnewski
Rodja: Klaus Kammer
Sonja: Gustl Halenke
Parphyri: Ernst Ginsberg
Sametoff: Wolfgang Wahl
Rasumichin: Wolfgang Forester
Marmeladoff: Helmut Peine
Aljona: Johanna Koch-Bauer
Katerina: Magda Hennings
Nastja: Wera Peterson
Mutter: Carola Höhn
2 Betrunkene: Eugen Lundt, Günter Kirchhoff
Frau Ràdek: Friedl Münzer
Fomisch: Otto Bolesch
Koch: Bernd M. Bausch
Pettkòff: Gerhard Becker
Schreiber: Heinz von Cleve
Hausmeister: Rudolf Kleinfeld-Keller
Nikolai: Joachim Böse
Handwerker: Heinz Schacht
Polizist: Hans Joachim Saager
2 Schreiber: Heinz von Cleve, Hans Fuchs
Retha Rena, Marlies Spohr, Alfred Abel-Adermann, Frank Barufski, Hans
Fuchs, Harry Grüneke, Günter Kirchhoff, Eugen Lund, Fred
Maire, Willi Platt, Franz Pohlmann, Joachim Saager
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Inhalt: |
"Prestuplenie i Nakazanie" - dessen deutscher Titel
etwas unscharf, aber eindrucksvoll "Schuld und Sühne" lautet,
erschien 1866 in St. Petersburg als "Roman in sechs Teilen mit einem
Epilog". Dostojewski, geprägt von seiner sibirischen Zuchthauszeit
und den großen politischen wie intellektuellen Umwälzungen
im zaristischen Russland, zeichnet das Schicksal des Studenten
Raskolnikoff,eines "Abgespaltenen" (worauf schon sein Name hindeutet),
eines Menschen, dem die organische Einheit des Seins, seine moralischen
Parameter und emotionalen Quellen abhanden gekommen sind. Raskolnikoff
ist besessen von der Idee des "Nutzens", des "Fortschritts", des
"großen Menschen" dem es - so meint er - erlaubt sei,
"lebensunwertes Leben zu vernichten". Raskolnikoff wird zum Mörder
und finanziert mit dem geraubten Geld der getöteten Frau, einer
Wucherin, sein Studium. Durch die Liebe zu Sonja glaubt er sich
für kurze Zeit mit sich versöhnt, weiß aber auch, dass
er nur durch Geständnis und Strafe den Weg aus seinen
Gewissensqualen finden kann. Erst dann ist die "Krankheit zum Tode"
überwunden.
"Schuld und Sühne", die erste und in formaler Hinsicht wohl
vollkommenste der fünf großen philosophischen
Romantragödien, ist ein Kriminalroman von atemberaubender Spannung
und gleichzeitig vollendeter künstlerischer Ausdruck von
Dostojewskis Schaffen.
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