Rosas Liebe
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Autor: |
Pea Fröhlich |
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Produktion: |
DLR 2008 |
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Regie: |
Stefan Dutt |
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Länge: |
80 Min. |
Mitwirkende: |
Ulrike Krumbiegel,
Michael Rotschopf, Heidrun Bartholomäus, Sebastian Becker, Martin
Brauer, Wolfgang Kondrus, Klaus Herm, Christian Graul, Thomas
Frenze u.v. a.
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Inhalt: |
Rosa Luxemburg
führt uns durch Szenen ihres Lebens, die nicht so sehr von ihrem
politischen Kampf erzählen, als vielmehr von ihrem lebenslangen
Ringen um Glück. Für sie kann Glück nur in einer
Beziehung entstehen, in der Vernunft und Gefühl keine
Widersprüche sind.
Gerade aber der
Mann, den sie liebt, trennt beides scharf voneinander. Leidenschaftlich
kämpft sie dagegen an, und so wird ihre Liebesgeschichte auch zur
Geschichte einer Frau von heute, die das übliche männliche
Verhalten nicht hinnehmen will.
Pea
Fröhlich, geboren 1943, hat in Theaterwissenschaften promoviert
und ist seit 1980 Professorin für Kreative Arbeitsformen in
München. Neben Fachbüchern veröffentlichte sie mehrere
Romane und schrieb zusammen mit Peter Märthesheimer zahlreiche
Drehbücher für Film und Fernsehen - unter anderem auch
für Fassbinder "Die Ehe der Maria Braun", "Lola" und "Die
Sehnsucht der Veronika Voss" und 2006 für Margarethe von Trotta
"Ich bin die Andere".
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Bemerkungen:
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In "Rosas Liebe" erzählt Pea Fröhlich die
Biografie von Rosa Luxemburg aus einem Blickwinkel, der in dieser Art
nur wenig vertraut ist. Oft nur auf die reine politische Figur
beschränkt, bindet die Autorin hier auch den privaten Bereich ein,
stellt diesen sogar deutlich in den Mittelpunkt.
Natürlich sind hier aus diesem Blickwinkel die private und die
öffentliche Seite der Rosa Luxemburg nicht zu trennen, das
funktioniert andersherum sicherlich besser. Hier sorgt es aber für
ein sehr glaubwürdiges Bild des Charakters.
Auch dass man der Protagonistin auch die losgelöste
Erzählebene überlässt, sorgt für eine interessante
Sichtweise, wenngleich hier für den Hörer Objektives und
Subejektives kaum zu trennen ist.
Ulrike Krumbiegel sorgt hier für eine eindrucksvolle Leistung.
Ihre Performance wird durch ein sehr gut agierendes Ensemble
unterstützt,
"Rosas Liebe" gibt einen ungewohnten, aber doch in jeder Hinsicht
umfassenden Blick auf das Leben Rosa Luxemburgs - Vielleicht sogar ein
wenig zu umfassend, denn die lange Spielzeit wirkt in einigen Bereichen
doch ein wenig überdimensioniert. Auch wenn es zu Lasten der
Information gegangen wäre, unter dem Aspekt, das Hörspiel
durchweg interessanter - im Sinne von hörbarer - zu machen,
wäre eine Kürzung wohl sinnvoll gewesen.
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