Rutscher
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Autor: |
Karl-Heinz Bölling |
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Produktion: |
DLR 2000 |
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Regie: |
Joachim Staritz |
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Länge: |
49 Min. |
Mitwirkende: |
Christian Grashof - Hans
Eberhard Esche - Paul
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Inhalt: |
Rutscher, so nennt man jemanden, der in eine
Haftanstalt geschleust wird, um die Insassen auszuspionieren und ihnen
Geständnisse abzuringen, die sie vor Polizei und Gericht nicht
abgegeben haben. - Als Hans einen neuen Zellengenossen bekommt,
hält er diesen für einen Rutscher. Doch Paul versichert mehr
oder weniger glaubwürdig, er sei ein Mörder. Ein
Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem sich die beiden Gefangenen
wechselseitig belauern und bedrohen. Wer wird am Ende auf der Strecke
bleiben?
Karl-Heinz Bölling, geboren 1947 in Dortmund-Aplerbeck, gelernter
Klempner und Installateur, war Fabrikarbeiter und Taxifahrer und
gehört zu den gegenwärtig produktivsten Hörspielautoren
der Bundesrepublik.
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Bemerkungen:
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Ein Hörspiel, das einen interessanten
Aufhänger hat und jede Menge Spannung bieten könnte.
Könnte! Bölling lässt seine Figuren allerdings ein wenig
zu viel ins sinnlos wirkende Schwafeln geraten. Dabei verwässert
jede überraschende Wende und sogar das Finale wird da eher
langweilig als originell.
Insofern kann ich leider den Hype, der um die Hörspiele
Böllings besteht nicht ganz nachvollziehen. Bislang konnte mich
noch kein Werk von ihm wirklich überzeugen, meist lag es einfach
daran, dass es kaum gelang, den Stoff hörenswert zu
pränsentieren. Wie auch hier hat man den Eindruck, das könne
man alles durchaus besser darstellen.
Die Sprecher Eberhard Esche und Christian Grashof bemühen sich,
den zum Teil merkwürdig agierenden Figuren soviel Wirklichkeit
einzuhauchen, wie es das Skript eben zulässt. Ihre Leistung ist an
sich nicht zu bemängeln, dass es nicht überzeugt, liegt nicht
an ihnen.
Leider konnte mich "Rutscher" nicht wirklich überzeugen. Der Plot
verspricht deutlich mehr, als die Dialoge halten können und so
mündet das Ganze in einem dahinplätschernden Hörspiel.
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