Schatten im Feuer
von Fritz Mikesch

Regie: Hans Gerd Krogmann
SFB/BR/SR 1988
54 Min.


Cora: Katja Teichmann
John Sackett: Christian Brückner
Sergant Jackson: Matthias Ponnier
Kevin Cobe: Friedrich W. Bauschulte
Anonym: Heinz Theo Branding
Malloy: Hermann Treusch
Tschesko: Otto Sander
Marica Rawleaf: Uta Prelle
u.a.


„Dem Vorher-Wissen und Nichts-Tun-Können aufs Maul geschaut. Ein Versuch, dem Gang der Katastrophen-Vorbereitung was abzuhorchen: KRYPTISCHE TRI-VIALITÄT. Wie sich im Falle der Challenger die Herausforderung gerächt hat, so wird in diesem Text die Rache herausgefordert. Entsprechend heißt die Raum-fähre NEMESIS. Menschenverbrennender Zynismus gewinnbringender Schlam-perei und Korruption gerinnen zum Kürzel: RAND-JARGON. Nimm das Gewöhn-lichste aus dem Alltag und keiner will etwas damit zu tun haben ... Als wäre dem Hin und Her der flüchtigen Rede nicht zu trauen. Aber die Philosophie wohnt im Geschwätz, die Ausdünnung der Tragödie macht Komödianten erröten und die Apokalyptiker reden über den Ladentisch ...“ (der Autor)


Fritz Mikesch, geboren am 4.4.1939 in Innsbruck, gestorben am 11.7. 2009 in Berlin. Er war Maler und Autor, veröffentlichte Prosa, Features und zahlreiche Hörspiele (u. a. „Verheerendes Wohnen gesprochener Sätze in dachlosen Zonen“ (1990), „S.M.I.L.E.“ (1993), „Alle Namen sind vergangen“ (1995)






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