| Schnaps im Teekessel
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Autor: |
Matthias Karow |
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Produktion: |
WDR 2009 |
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Regie: |
Jörg Schlüter |
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Musik: |
Thom Kubli |
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Länge: |
54 Min. |
Mitwirkende: |
Marlon Kittel, Ilse Strambowski, Denis Moschitto, Martin Bross u. a.
Bild: WDR/Anneck
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Inhalt: |
Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben
das Jahr 2009. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Sporadic-E!
Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Sporadic-E in
Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Der junge Detektiv Keno Roskam will die ungelösten, die
mysteriösen, die todbringenden Kriminalfälle in und ums
Brookmerland lösen, doch die Dinge gestalten sich schwieriger als
erhofft für Keno, denn Oma Teelke sitzt im Altersheim fest, Buster
Keaton läuft verliebt durch die Straßen der Stadt und
Störtebeker und seine Likedeeler treiben ziellos in den Weiten des
Weltalls. Da können nur noch Mitch Bolter und Captain Yilmaz
helfen, in dessen Pizza-, Gemüse- und Handy-Spezial die
CB-Funk-Föderation des Sporadic-E ein letztes Mal den Kampf gegen
den Sheik und das Böse aufnimmt: Hier spricht Keno Roskam, wie
immer um diese Zeit, auf dieser Erde, auf diesem Kanal. Wir senden live
und direkt aus der Toten Zone.
Matthias Karow, geboren 1978 in Hannover, studierte Tontechnik und
Journalistik in Hamburg und München. Er war Mitherausgeber der
Literatur¬zeitung „BELLA triste“ und arbeitet als
Tontechniker und Musiker. Im Herbst 2008 erschien sein erster Roman
„Rodaks Köter“. „Schnaps im Teekessel“ ist
nach „Der Wanderer und seine Regenhaube“ (WDR 2006) und
„Fireman singin’“ (WDR 2007) sein drittes
Hörspiel.
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Bemerkungen:
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Eine wilde Fahrt durch diverse Genres - "Schnaps im
Teekessel" wird beim Hörer für viel Verwirrung, aber auch
für den einen oder anderen Hinhörer sorgen. Allerdings
überwiegt leider Ersteres und so wirkt die Geschichte doch leider
eher abstrus, denn unterhaltsam. Es erschließt sich weder eine
nachvollziehbare Struktur, noch sind die einzelnen Fragmente für
sich genommen so vergnüglich, dass man hieraus Hörspaß
ziehen könnte.
Das ist etwas schade, denn eigentlich sind Grundidee und Umsetzung eher
vielversprechend. Und so bleibt letztlich - mal wieder - das Ergebnis:
Da wäre mehr drin gewesen.
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