| Skogland |
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Autor: |
Kristen Boie |
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Produktion: |
NDR 2006 |
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Regie: |
Achim Schmidt-Carstens |
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Bearbeitung: |
Angela Gerrits |
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Musik: |
Rainer Bielfeldt |
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Länge: |
125 Min. |
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Mitwirkende: |
Jarven: Dilan Sina Balhan
Jarvens Mutter: Meike Harten
Tine: Kimberly Koß
Malena: Nina Schmidt-Carstens
Joas: Niklas Garrn
Bolström: Lutz Mackensy
Norlin: Jürgen Uter
Tjarks: Sabine Falkenberg
Nahira: Christine Pappert
Liron: Konstantin Graudus
König, Fernsehkommentator: Tobias Persiel
Korrespondentin: Gabi Bauer
Entführer: Steffen Krause, Achim Schmidt-Carstens
sowie Matthias Klimsa, Benjamin Utzerath, Rober Eder, Musiker des NDR
Sinfonieorchesters und Schülerinnen der Theater AG des Carl
von Ossietzky-Gymnasiums in Hamburg
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Inhalt: |
Ausgerechnet die schüchterne Jarven
kommt bei einem Film-Casting in die letzte Runde. Die
endgültige Entscheidung über die Hauptrolle soll in
Skogland fallen, einem benachbarten Inselstaat, wo angeblich die
Dreharbeiten stattfinden. Jarven fühlt sich wie in einem
Traum: Um ihre Eignung für die Rolle einer Prinzessin zu
beweisen, soll sie Malena, die echte Prinzessin von Skogland, bei einem
öffentlichen Auftritt ersetzen. Nimmt es ihr das Volk ab, dass
sie Malena ist? Bald überstürzen sich die Ereignisse.
Jarven muss erkennen: die Sache mit dem Film war nur
vorgetäuscht, sie ist Spielball in einem
heimtückischen Plan. Dahinter stecken Männer, die in
ihrer Machtgier vor Entführung, Mord und Kriegstreiberei nicht
zurückschrecken. Gemeinsam mit der echten Prinzessin und ihren
Freunden will Jarven alles tun, um die Verschwörung zu
zerschlagen und Skogland zu retten.
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Bemerkungen:
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Anne
Gerrits hat hier aus der Vorlage von Kirsten Boie ein spannendes
Hörspiel geschaffen, das nicht nur die eigentliche Zielgruppe
gut zu unterhalten weiß; Auch erwachsene Hörer
können von dieser interessanten Geschichte einiges mitnehmen.
Die Handlung ist dabei sehr gut aufgebaut. Zuerst spielt man
mit einigen Rück- und Einblendungen, die zwar leicht
verwirrend sind, aber schon einen ungefähren Ausblick auf die
Zusammenhänge geben. Zuwenig um die Details zu wissen,
genügend aber, um Gefahren aufzuzeigen und so Spannungsmomente
zu erzeugen.
In der zweiten Hälfte ist der Hörer dann mitten im
Thema und darf die nun geradere, aber weiterhin spannende
Geschichte erleben. Dabei werden ohne große
Klimmzüge Zusammenhänge von Macht, Medien,
Information und deren jeweiliger Missbrauch dargestellt.
Die gute Geschichte steht aber nicht alleine. Hinzu kommt noch eine
sehr gelungene Hörspielumsetzung aus den Hallen des NDR. Das
Team um Achim Schmidt-Carstens hat dieses Hörspiel sehr
hörenswert zum Klingen gebracht. Stützen hierbei sind
die sehr gelungenen Kompositionen von Rainer Bielfeldt, als auch das
gut agierende Sprecherensemble.
Hierbei überzeugen auch die jungen Sprecher, die ihren Figuren
ein glaubwürdiges Bild geben. Herausragend ist allerdings Lutz
Mackensy, der in den bösen Rollen, doch meist noch ein
Quentchen besser ist, als bei den eher braven Figuren.
"Skogland" ist einfach ein rundum tolles Hörspiel, das
jüngeren wie älteren Hörern
gleichermaßen gefallen dürfte. Viel Spannung, aber
auch viel Hintergründiges und eine sehr gelungene Umsetzung
machen dieses Hörspiel absolut empfehlenswert. |
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