Gewissenbisse

von Pierre Boileau und Thomas Narcejac

Regie: Rainer Zur Linde
DRS 1979
8 Min.


Mit: Siegfried Meisner, Werner Opitz, Gudrun Erfuhrt, Wolfgang Völz


Die Verhältnisse sind manchmal ganz anders als man denkt.



Bemerkungen: Thierry liebt Yvonne, doch die ist die Frau seines besten Freundes Philippe. Gewissensbisse plagen ihn, als er plötzlich an dessen Sterbebett gerufen werden. Thierry soll Philippe noch einen letzten Wunsch erfüllen...

Ein Ur-Schreckmümpfeli, das bestens zeigt, wie diese schöne Reihe funktionieren soll. Eine pointierte kurze Geschichte, die die Spielzeit füllt, ohne dass auch nur ein Satz zuviel fällt. So schafft man es hier in 8 Minuten eine Dreiecksgeschichte zu erzählen, die sich gut erklärt und mit einem gelungenen Finale aufwarten kann.

Problem bei den Hörspielen ist, dass man weiß, dass eine Pointe am Ende folgen wird, und man daher beim Hören schon die möglichen Optionen durchspielt und letztlich dann auch nicht mehr so ganz überrascht ist.

Dennoch ist "Gewissensbisse" ein Paradebeispiel für ein Schreckmümpfeli und damit für Fans des kleinen Hörspielkicks am Montagabend eine absolute Empfehlung. 
 
Meine Wertung: + + +
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