Stammtisch der alten Männer
Von Michael Schulte

Regie: Hans Gerd Krogmann
MDR 1997
60 Min.


Manfred Steffen: Geographielehrer
Franz-Josef Steffens: Totengräber Otto
Horst Bollmann: Kammerjäger Sigismund
Alf Marholm: Gerichtsvollzieher Richard
Alois Garg: Koch Egon
Friedrich W. Bauschulte: Stehgeiger Konrad
Hille Darjes: Kellnerin Rosi
Elmar Gunsch: Elvis Müller
Christian Berkel: Eingeborener
Christian Berkel: Bowers
Christian Berkel: Papst
Horst Lebinsky: Der Tod
Max-Volkert Martens: Scott
u.a.


Sind Sie auch schon bedient, wenn Sie ein Lokal betreten, in dem laut das Radio läuft? Man findet heute ja kaum noch ein Restaurant, das seine Gäste in Ruhe trinken und speisen lässt. Von einem Tête-à-tête in leiser Zwiesprache ganz zu schweigen. Den fünf älteren Stammgästen Fritz, Otto, Sigismund, Richard und Egon ist das ewige Radiogedudel in Rosis Schänke schon lange ein Dom im Ohr. Diesem widerlichen Radiogerät hinter dem Tresen könnte man den Strom entziehen. Aber hat man damit das Übel an der Wurzel gepackt? Die ernsten Schritte, die die fünf Herren einzuleiten entschlossen sind, lassen schlimmste Befürchtungen aufkommen …


Michael Schulte, geboren 1941 in München, Studium der Germanistik und Philosophie in Göttingen und Frankfurt, freier Schriftsteller seit 1968. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u. a. Herausgeber des Nachlasses von Karl Valentin. Von 1982-87 Aufenthalt in den USA, danach wieder in Hamburg und Berlin. Ab 1993 erneuter USA-Aufenthalt in New York, Cincinnati, Ohio. Hörspiele: "Was Groucho Marx sagte und das Hörspiel im Hörspiel" (RB 1971); "Das ewige Konzert in New York" (HR/MDR 1991); "Der Traum der Kreuzworträtsellöserin" (HR/MDR 1993); "Die Sprechstundenhilfe" (MDR 1994)

Horst Bollmann, geb. 1925 in Dessau, Schauspielausbildung an der Folkwangschule in Essen und bei Herma Clement in Berlin. 1959 bis 1987 Engagement an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. Unzählige Film- und Fernsehrollen. Seine unverwechselbare Stimme prädestiniert Bollmann für Hörspiel- und Hörbuchproduktionen. Zahlreiche Auszeichnungen u.a. „Preis der deutschen Theaterkritik“ und „Deutscher Schallplattenpreis“.


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