| Sultan und Kotzbrocken |
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Autor: |
Claudia Schreiber |
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Produktion: |
SWR 2005 |
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Regie: |
Judith Lorentz |
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Bearbeitung: |
Daniel Grünberg |
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Musik: |
Henrik Albrecht |
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Länge: |
50 Min. |
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Mitwirkende: |
Sultan: Jens Wawrczeck
Kotzbrocken: Otto Sander
Erzählerin: Katharina
Thalbach
Haushofmeister: Ernst Konarek
Verkäuferin: Nadine
Geyersbach
in weiteren Rollen: Angelika Bartsch, Christine Davis, Irm
Hermann, Janina Sachau, Tatjana Shuravel, Irina Wanka |
Inhalt: |
Der Sultan tut eigentlich gar nichts, außer heiraten. Er sitzt auf seinem
Kissenberg und lässt sich von ungefähr 100 Frauen bedienen. »Von vorne bis
hinten, nix los hier. Macht das Spaß?«, fragt ihn sein neuer Diener. Der Sultan
zuckt bloß mit den Schultern. Er ist so ahnungslos, wie sein neuer Diener
tolpatschig ist: Immer wieder lässt der ihn von der Kissenberg-Seilwinde - peng
- auf seinen Sultanpopo fallen. »Du Kotzbrocken!« schimpft da der Sultan und
freut sich doch heimlich, dass endlich mal was los ist. Mit einem Diener wie
Kotzbrocken könnte das faule Sultanleben ziemlich aufregend werden. |
Bemerkungen: |
Die Geschichte vom faulen Sultan und seinem Diener
Kotzbrocken ist eine witzige und kurzweilige Geschichte, die nicht nur
die eigentliche Zielgruppe gut unterhalten dürfte, sondern auch
von Erwachsenen gerne gehört werden darf.
Neben den kleinen Episoden und Eskapaden, die sich Claudia
Schreiber erdacht hat, sorgen hier die beiden Sprecher Otto Sander und
Jens Wawrczeck für absoluten Hörspaß. Sie geben ihren
Charakteren den richtigen Witz an der richtigen Stelle und sind nahezu
perfekt im Timing.
Die Geräuschkulisse ist eher dezent, tritt aber in den
entscheidenden Momenten in den Vordergrund und kann so auch ein wenig
die gute Produktion auch diesbezüglich noch etwas bunter machen.
Letztlich sorgt auch die Musik von Henrik Albrecht für das
richtige Flair, damit man diese Produktion von vorne bis hinten
genießen kann.
Ein sehr hörenswertes Hörspiel aufgrund einer unterhaltsamen
Geschichte, zwei sehr guten Sprechern und einer gelungenen
Musikkulisse. Hier kratzt man ganz gewaltig an der Höchstwertung! |
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