"... the whole thing's coming out of the dark"
| von |
Samuel Beckett
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| Regie: |
Klaus Buhlert
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| Musik: |
Klaus Buhlert
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| Bearbeitung: |
Klaus Buhlert,
Gaby Hartel
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| Produktion: |
BR /
ORF /
DLR-B /
Kunsthalle (Berlin) 2000
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| Dauer: |
55 Min. |
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| Mit: |
Barry McGovern
Raymond Federman
Natasha Parry
Blasinstrumente: Uwe Dierksen
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| Inhalt: |
'...
The whole thing's coming out of the dark' - Samuel Beckett words/sounds
& moving images' ist der Titel eines von Klaus Buhlert und Gaby
Hartel konzipierten Projekts, das sich als "work in progress" in einem
längeren Zeitraum über drei Stationen entwickelt. Ausgangspunkt ist
eine Samuel Beckett/Bruce Naumann-Ausstellung in der Kunsthalle Wien,
die im Frühjahr 2000 Beckett als visuellen Künstler vorstellt und seine
Einflüsse auf die amerikanische Avantgarde in der Bildenden Kunst der
60er und 70er Jahre zum Thema hat. Stellvertretend für diesen Einfluß
steht ihr Protagonist Bruce Naumann, dessen Performances zum Teil von
Textpassagen Becketts inspiriert sind.
Laut Buhlert eignet
beiden Künstlern "eine tiefe Verbundenheit mit dem menschlichen
Schicksal, die conditio humana, und ein übergreifend grundlegendes
Interesse daran. Sowohl Beckett wie Naumann registrieren und gestalten
den Zustand des Menschen in der modernen/postmodernen Welt.
Beckett
begann auf Französisch und damit 'ohne Stil' zu schreiben, um das
Exzessive und die Farbe des Ausdrucks aufzugeben und sich mehr auf den
Sprachklang und ihren Rhythmus in einer für ihn kargen Sprache zu
konzentrieren: er wollte in der Lage sein, das zu sagen, was er
eigentlich zu sagen hatte. Auch Naumann begann zurückgeworfen auf sich
selbst, im Atelier mit dem eigenen Körper zu experimentieren."
PART
TWO ist eine Performance auf der Grundlage von Beckett-Texten am
24.3.2000 mit Schauspielern und einem Musiker innerhalb der Ausstellung
in der Kunsthalle Wien. Um den Charakter von Becketts "visuellem
Schreiben" zu dokumentieren, werden - wie schon in der CD-Aufnahme - in
erster Linie die sogenannten "eye-pieces" sowie seine Bewegungs- und
Beobachtungsskizzen verwendet: der 1959 entstandene Text "The Image",
eine der seltenen eigenen Bildarbeiten, ausgewählte Bewegungsbilder aus
dem Roman "Molloy" von 1951, Szenen aus dem Prosatext "Company".
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