| Tod ohne Ende |
| |
Autor: |
Jean Pierre Bouyer |
| |
Produktion: |
WDR 2003 |
| |
Regie: |
Norbert Schaeffer |
| |
Länge: |
53 Min. |
| |
|
|
Mitwirkende: |
Juan Carlos Lopez, Kornelia Boje, Sandra Borgmann, Harald Maack, Walter
Renneisen u. a. |
Inhalt: |
Seit seiner frühen Kindheit hat Xavier Poitard keinerlei Kontakt mehr zu seinem
Vater Arthur. Da entdeckt Xavier, Anzeigenlayouter bei einer Tageszeitung,
plötzlich unter den Texten die Todesanzeige seines Vaters. Ohne es zu wollen und
schneller als ihm lieb ist, gerät Xavier auf dessen Spuren. Nachdem seine Mutter
unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen war, verschwand Arthur vor 30
Jahren von einem Tag auf den anderen. Ein Trauma für Xavier. Seine Analyse hat
ihn ein kleines Vermögen gekostet und immer noch plagen ihn heftige
Migräneanfälle. Mit gemischten Gefühlen macht er sich auf den Weg zur
Beerdigung, irgendwohin in die französische Provinz, wo sich der Ex-Polizist als
Privatdetektiv niedergelassen hatte. Arthur ist bei einem Autounfall ums Leben
gekommen, ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als er gegen die Machenschaften der
örtlichen Mafia ermittelte.
Pierre-Jean Bouyer, geboren 1968 in Nancy,
hat Mathematik und Film studiert und lebt heute in Paris. Er arbeitete als
Multimediakünstler im Film-, Video- und Musikbereich und ist Verkaufsleiter in
einer Firma für Filmuntertitelungen. Er hat mehrere Hörspiele für Radio France
geschrieben. |
Bemerkungen: |
Das Thema verspricht originell zu werden. Leider bleibt es recht haltlos, denn
zunächst schleift sich die Geschichte doch sehr arg dahin. Erst gegen Ende
schafft man es mit einem Paukenschlag das Hörinteresse wieder hochschnellen zu
lassen.
Für meine Begriffe etwas zu spät.
Das mangelnde Interesse mag
auch durch die recht seltsamen Ideen in der Umsetzung bedingt sein. Insbesondere
die Darstellung der Migräneanfälle ist gewöhnungsbedürftig. Hinzukommt, dass es
auch nicht gelingt, stets ein glaubhaftes Bild der Szenerie zu vermitteln.
Eklatant ist dies in der Diskoszene, die von der schauspielerischen Leistung
ungewöhnlich schlecht für eine Radioproduktion ist. Hier hätte die Regie
deutlichen Handlungsbedarf gehabt.
Leider nicht besonders empfehlenswert
- ein gelungenes Ende allein reicht einfach nicht.
|
|