Undine

von Friedrich de la Motte-Fouqué
Hörspielfassung: Willi Sagert
Regie: Manfred Täubert
Musik: Georg Katzer
DDR 1979
45 Min.


Mit Monika Bielenstein, Barbara Schnitzler u.a.


Der Ritter Huldbrand durchreitet auf Geheiß seiner Angebeteten Bertalda, der Tochter eines Herzogs, den Zauberwald und gelangt auf eine Landzunge. Dort trifft er die Nixe Undine. Sie fasziniert ihn, er setzt sich über alle Vorurteile seines Standes hinweg und heiratet das schöne Meereswesen, das durch seine Liebe eine Seele erhält. Als der Ritter an den Hof zurückkehrt, wird das Naturkind Undine jedoch als Außenseiterin geächtet. Der Ritter erträgt diese Missachtung nicht, verstößt Undine und wendet sich wieder Bertalda zu, die er heiratet. Nach einem Gesetz der Wassergeister muss Undine nun den Geliebten töten.

Friedrich de la Motte-Fouqué, geboren 1777, gestorben in Berlin 1843, trat 1794 unter dem Eindruck des ersten Koalitionskrieges in die preußische Armee ein. 1806 nahm er seinen Abschied, um sich auf dem Gut seiner Frau ganz der Schriftstellerei zu widmen. 1811 gelang ihm mit »Undine« sein größter literarischer Wurf. Ansonsten ist sein umfangreiches, von der Romantik geprägtes Werk heute in Vergessenheit geraten.
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