| Unwiederbringlich von Theodor Fontane Bearbeitung: Carl Dietrich Carls Komposition: Werner Haentjes Regie: Heinz Wilhelm Schwarz WDR 1968 296 Min. Fünf Jahre vor dem deutsch-dänischen Krieg von 1864: Die beiden Herzogtümer Schleswig und Holstein, die nach alten Verträgen „auf ewig ungeteilt“ bleiben sollen, sind der dänischen Krone unterstellt, könnten aber im Fall einer veränderten Erbfolge auch Preußen zugeschlagen werden. Zu dieser Zeit lebt der charmant-lebensfrohe Graf Holk mit seiner Gattin Christine scheinbar harmonisch auf seinem holsteinischen Landgut. Aber immer wieder geraten ihre Selbstgerechtigkeit und seine Nachsicht, ihre bibelfeste Unerbittlichkeit und seine aristokratische Lässigkeit in Konflikt. Beide sind insgeheim froh, als der Graf seinen Pflichten am Kopenhagener Hof nachkommen muss. Dort verfällt er der leichtlebigen Hofdame Ebba und kündigt schließlich seiner Frau die Scheidung an. Ebba jedoch weicht zurück und gibt dem Grafen einen Korb. Es gelingt, die Gatten wieder zueinander zu führen. Doch unwiederbringlich ist das Glück ihrer Ehe, wenn es das je gegeben hat. Theodor Fontane (1819-1898) publizierte zunächst Theaterkritiken, Feuilletons und Reiseberichte, z. B. „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Erst später entstanden die Romane, die seinen Ruhm als Romancier begründeten (z. B. „Effi Briest“, 1895). |
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