| Vatermord |
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Autor: |
Heinz G. Schmidt |
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Produktion: |
WDR 2009 |
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Regie: |
Leonhard Koppelmann |
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Länge: |
47 Min. |
Mitwirkende: |
Markus
Scheumann, Hans Peter Hallwachs und Heinz G. Schmidt |
Inhalt: |
Am Heiligabend erschlägt ein
21-Jähriger
seinen Vater mit einem Beil. 15 Jahre später geht ein Reporter
zurück an die Orte des Geschehens, befragt Zeugen und
Beteiligte
nach ihren Erinnerungen, lässt alte Recherchen und
Zeugenaussagen
und die Aussagen des Täters wieder aufleben. Gleichzeitig
lässt er zu, dass seine eigene Vergangenheit durchleuchtet
wird.
Die Toten der eigenen Familie stehen wieder auf, Beziehungen,
Verbindungen, Vergleiche. Immer näher kommt der Reporter dem
Täter und dem Opfer, aber auch den Beteiligten, denen also,
die
ebenfalls Anteil an der Tat haben. 15 Jahre nach der Tat sucht der
Reporter nach dem, der die Schuld an diesem Vatermord trägt.
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Bemerkungen:
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"Vatermord" ist eine Produktion, die sich weder
dem Genre "Hörspiel" noch dem "Feature" eindeutig zuordnen
lassen. Heinz G. Schmidt und Leonhard Koppelmann spielen mit Elementen
aus beiden Bereichen und erzählen dabei eine interessante
Geschichte.
Allerdings resultiert das Hörinteresse mehr aus dem geschilderten
Fall selbst, und weniger aus der Art der Darstellung bzw. Umsetzung.
Diese ist letztlich doch ziemlich spröde und verliert
insbesondere durch die sehr uninspirierte Leistung Hans Peter
Hallwachs', dessen Rolle hier sehr wenig Mitreissendes bietet.
Auch wenn dies der Figur des Reporters hier gerecht werden mag, dem
Hörinteresse kommt dies keineswegs entgegen.
Dieses wird aber durch die eingestreuten Interviewpassagen
genährt. Dieses sind gut aufgebaut und enthüllen
Stück für Stück die Geschichte.
"Vatermord" ist eine interessante Produktion, die mit einer etwas
ungewöhnlichen, und leider auch etwas spröden
Darstellung daherkommt. Dies belastet das Hörinteresse schon
deutlich und zieht leider die Wertung nach unten.
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