| Was sollen wir überhaupt senden? |
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Autor: |
Helmut Heißenbüttel
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Produktion: |
SDR / SFB 1970 |
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Regie: |
Otto Düben |
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Länge: |
34 Min. |
Mitwirkende: |
A - Ehemaliger Rundfunkintendant: Wolfgang Büttner
B - Hörspielkritiker: Walter Hilsbecher
C - Meinungsbefragerin: Jutta Villinger
D - Redakteur weiblich: Rosemarie Fendel
E - Redakteur männlich: Rudolf Jürgen Bartsch
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Inhalt: |
Heißenbüttels Hörspiel "Was sollen wir
überhaupt senden?" ist eine parodistische Textcollage. Fünf
Sprecher, die keine individuellen Figuren sind, sondern abstrahierte
Berufsfunktionen, die des ehemaligen Rundfunkintendanten, des
Redakteurs, des Kritikers, des Meinungsforschers, repräsentieren,
unterhalten sich über die Situation des Hörfunks. Mehr und
mehr eingebettet in den Gegenstand dieser Überlegungen, in
typische Programmteile, Erkennungsmelodien und Pausenzeichen der
westdeutschen Sendelandschaft, steht der unverbundene Abtausch der
Meinungen dieser fünf Funktionsträger des Rundfunks für
den selbstwidersprüchlichen Zustand des Mediums überhaupt,
nämlich: unter Hinnahme andauernder Kommunikationsverluste
pluralistisches Massenkommunikationsmittel zu sein, zu bleiben oder zu
werden.
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