Weihnachten im Leuchtturm auf den Hummerklippen
  Autor: James Krüss
  Produktion: mdr 2008
  Regie: Hans Helge Ott
  Bearbeitung: Caren Pfeil
Musik: Serge Weber
  Länge: 69 Min. / 55 Min.

Mitwirkende:

Der Dichter Herr Boy: Uwe Friedrichsen
Leuchtturmwärter Hauke Sievers: Wolfgang Völz
Katja: Paula Dinnebier
Philine: Maria Happel
Annette: Lucie Telemann
Alex: Matthias Matschke
Andreas: Paul Schulze
Juan Antonio: Sven Lehmann
Kathinka: Corinna Waldbauer
Julchen: Carmen Birk
Die Geschwister: Katharina Kohl und Lukas Sickert
Fabrikantenfrau: Heike Ronninger
Sabine: Emma Telemann
Dschemal: Helmut Krauss
Der Händler von Isfahan: Jens Wawrczeck
Bleibdabei: Sven Plate
Lieberso: Meike Droste
sowie: Ellen Hellwig, Maria El-Halabi, Carl Heinrich, Charlotte Suckow, Raschid D. Sigidi, Andreas Keller, Jörg Malchow, Marlies Reusche, Günter Grabbert und Rosemarie Deibel

Inhalt:

Marzipan und Seemannsgarn

Auf der Nordsee tobt ein Sturm, Wellen schlagen gegen die Hummerklippen. Hoch droben über dem Meer, auf dem Leuchtturm, feiert eine kleine Gesellschaft Weihnachten – mit Tannenbaum und Gabentisch, Pfefferkuchen und Marzipan, Geschichten und Gedichten.

Bemerkungen:
In dieser Geschichte bettet James Krüss viele kleine Geschichten und Gedichte in eine kleine und nette Rahmenhandlung ein. In dieser agieren Wolfgang Völz,  Uwe Friedrichsen, Paula Dinnbier und Maria Happel. Sie erzählen sich kleine Episoden, die dann in eigenen kleinen Hörspielen dargestellt werden.

Allein diese Stammbesetzung passt natürlich perfekt. Wolfgang Völz steht der Seebär nicht erst seit Kapt'n Blaubär gut und Friedrichsen passt natürlich auch exzellent ins maritime Klima.

Die erzählten Geschichten und Gedichte, können allerdings mit dem tollen Flair rund um den Leuchtturm auf den Hummerklippen nicht mithalten. Sie spielen zwar in speziellen Orten, wie z. B. dem Orient, man schafft hierbei aber nicht die großen Kulissen und lässt es mehr über den Text wirken.

Hinzu kommt, dass man diese Geschichte ebenfalls mit sehr guten Stimmen besetzt hat. Herausragend ist hier insbesondere das Duo Jens Wawrczeck und Helmut Krauss in der Geschichte mit dem fliegenden Teppich.

Auch wenn die Qualität vielleicht nicht ganz an das ähnlich aufgestellte "Ein Eisbär ist kein Pinguin" heranreicht, ist diese Produktion doch auch wieder ein herrlicher Ausflug in die Welt des James Krüss.

 

meine Wertung: + + +

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