Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
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Autor: |
Jiři Polak |
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Produktion: |
WDR 2009 |
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Regie: |
Fabian von Freier |
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Länge: |
54 Min. |
Mitwirkende: |
Peter Wilczynski, Natalie Spinell, Susanne Barth, Volker Roos, Sascha Nathan, Viktor Weiss, David Halina u. a.
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Inhalt: |
Daniel Falk, Fotograf tschechischer Herkunft, soll
kurzfristig als Juror bei der Vergabe von Künstlerstipendien
einspringen. Im „Haus Vogelsang“, im
deutsch-tschechisch-polnischen Grenzgebiet, lässt sich die
Vergabekommission Kunstprojekte vorstellen, u. a. eine Aktion, in der
die in dieser Gegend wild lebenden Wölfe eine Rolle spielen. Die
Künstlerin heißt Sonja und kommt aus Prag. Einige Anzeichen
sprechen dafür, dass sie die Tochter jenes Mannes ist, der Daniel
Falk nach seiner Flucht aus Prag in Schwierigkeiten gebracht hat.
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Bemerkungen:
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Eine spannende und verzwickte, aber auch spröde
erzählte Geschichte, bringt uns der WDR hier zu Gehör. Trotz
der nicht überzogenen Spielzeit, hat die Produktion genug Raum, um
ein paar Fäden zuviel zu spinnen. Einige sind zusätzlich zum
Hauptplot interessant, und machen auch die Geschichte richtig rund.
Andere werden gesponnen, versanden dann aber recht bald im Nirgendwo.
Gerade am Anfang, als sich die Jury formiert und die einzelnen Projekte
vorgestellt werden, hätte es Gelegenheit gegeben, das Ganze zu
straffen und dem Hörer eine temporeicheren und damit auch
interessanteren Einstieg zu verschaffen.
Ähnlich geht es bei der Umsetzung zu. Alle Mittel, die
außerhalb des guten Ensembles liegen, wirken etwas aufgesetzt.
Sie geben dem Stück eine künstlerische Note, die die
Geschichte nicht gebraucht hätte.
Eine eigentlich gute Geschichte, bei der man leider ein paar Abstriche
machen muss, da sie nicht so ansprechend präsentiert wird, wie es
durchaus möglich gewesen wäre.
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