Wiedersehen mit Herrn Bello
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Autor: |
Paul Maar |
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Produktion: |
WDR / Oetinger Audio 2009 |
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Bearbeitung: |
Ulla Illerhaus |
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Regie:
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Petra Feldhoff und Philippe Bruehl |
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Musik: |
Mike Herting
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Dauer: |
156 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Peter Fricke
Max: Dante Selke
Bello: Hanns-Jörg Krumpholz
Paloma: Johanna Burg
Zirkusdirektor: Michael Habeck
Otto: Hans Holzbecher
Onkel Astor: Hans Peter Hallwachs
Meike: Astrid Meyerfeldt
Sternheim: Matthias Haase
Herr Melchior: Ernst August Schepmann
Verena Lichtblau: Sigrid Burkholder
Niklas: Danilo Gajic
Selina: Lilia Vogelsang
sowie Dustin Semmelrogge, Moritz Fiege, Matilda Merkel, Petra Feldhoff, Philippe Bruehl und Andrea Knipp-Selke |
Inhalt: |
Eigentlich könnten alle zufrieden sein: Sternheim und Verena, die
fröhlich vereint zusammen wohnen, Onkel Astor, der sich auf seine alten
Tage in Meike Lichtblau verliebt hat, Herr Melchior, der endlich wieder
Kontakte zur Außenwelt hat, Max, weil er mit dem besten Hund der Welt,
nämlich mit Bello, befreundet ist und Bello, weil er ein Hund ist und
trotzdem sprechen kann. Aber weder Bello noch Max sind wirklich
zufrieden mit der aktuellen Lage. Max ist unglücklich verliebt und
Bello ärgert sich über die Hänseleien der Leute, die sich über sein
längeres, rechtes Ohr und eine beginnende Grünfärbung seines Fells
lustig machen. Und als wenn das nicht schon genug wäre, wird Bello auch
noch entführt.
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Bemerkungen:
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In Paul Maars dritter
Geschichte um den Hund, der zum Menschen wurde, hat Herr Bello wieder
vier Beine. Probleme macht ihm eine beginnende Veränderung seiner
Ohren und seines Fells, daneben muss sich Max mit dem Gefühl,
unglücklich verliebt zu sein, herumschlagen. Diese beiden Aspekte
nehmen die ersten Hälfte des Hörspiels fast komplett ein.
Fast ein bisschen viel, denn außer einer typischen
Teenieschwärmerei mit klischeehaften Tücken, wird hier leider
zu wenig geboten.
Es bessert sich zum Glück gegen Ende der ersten Hälfte
und im zweiten Teil ist das Problem ganz behoben. Dort machen
sich Max und Bello zu Sternheim auf und Bello wird das Opfer einer
Entführung. Hier legt die Geschichte ein sehr ordentliches Tempo
vor und unterhält über die gesamte Spielzeit ohne merkliche
Längen.
Mit einem sehr beeindruckenden Cast hat der WDR dieses Hörspiel
als Co-Produktion mit Oetinger Audio erstellt. Unter der Regie
von Petra Feldhoff und Philippe Bruehl agieren viele gestandene
Radiosprecher, die mit deutlich hörbarer Freude zu Werke sind.
Überzeugend ist vor allem erneut Hanns-Jörg Krumpholz als
Herr Bello, der eine gute und charmante "Hunde-Performance" abliefert.
Den Max spricht in dieser dritten Umsetzung nun nicht mehr Lorenzo
Liebetanz, sondern Dante Selke. Auch an seiner Leistung gibt es kaum
etwas auszusetzen, einzig ein immer leicht genervt wirkender Unterton
ist mir hier aufgefallen.
Untermalt wird die Geschichte von der Musik Mike Hertings, die hier
für ein leicht beschwingtes Ambiente sorgt, in dem die Geschichte
gut transportiert wird.
Auch wenn die erste Hälfte sich ein wenig zäh anlässt
und nur bedingt interessant ist, entschädigt die zweite
Hälfte mit einer wirklich unterhaltsamen Geschichte.
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