Wilde Erdbeeren
     
Von Ingmar Bergman
Aus dem Schwedischen von Irene von Schering
Komposition: Heinz Brüning
Bearbeitung: Maria Fuß/Rudolf Noelte
Regie: Rudolf Noelte
BR/SWF/ORF 1966
93 Min.


Prof. Dr. Isak Borg: Ewald Balser
Ada, seine Haushälterin: Margarethe Haagen
Marianne, seine Schwiegertochter: Elisabeth Schwarz
Ewald, sein Sohn: Robert Graf
sowie Cordula Trantow, Ursula Krieg, Malte Jaeger, Martha Wallner, Anne Kersten, Ernst Jacobi, Dieter Kirchlechner, Max Mairich, Hans Michael Rehberg und andere


Schweden jenseits der Sommeridylle. Erzählt wird die Geschichte des alternden Professors Isak Borg, eines Menschenfeinds, der minutiös all seine Kontakte analysiert und bewertet. Er ist mit seiner Schwiegertochter auf dem Weg ins schwedische Lund, wo er den Ehrendoktor der Universität erhalten soll. Die Autofahrt führt durch die Landschaft seiner Kindheit. Die Stationen der Reise werden in Träumen, Visionen und Erinnerungsbildern zu Stationen einer Lebensbilanz, einer Auseinandersetzung mit Leben, Gott und Tod. Mit zunehmender Klarheit erkennt er die Ursachen seiner heutigen Kälte, seelischen Verhärtung und Todesangst, die ihn schließlich in die Isolation geführt haben. Mit dem Film "Wilde Erdbeeren" gelang Ingmar Bergman 1957 der internationale Durchbruch.

 
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