Will nicht mehr weiden. Requiem für Ernst Jandl

von Friederike Mayröcker

Regie: Ulrich Gerhardt
Musik: Martin Haselböck
BR / ORF 2001
36 Min.


Mit Jutta Lampe


Am 9.6.2000, starb in Wien der Dichter und Hörspielautor Ernst Jandl.
"Der Verlust eines so nahen Menschen, eines HAND- und HERZGEFÄHRTEN ist etwas ganz und gar Erschütterndes," schrieb seine Weg- und Lebensgefährtin Friederike Mayröcker damals, "aber vielleicht ist es so, dass man weiter mit diesem HERZ- und LIEBESGEFÄHRTEN sprechen kann und vermutlich Antworten erwarten darf."

Das tat Friederike Mayröcker – und sie tat es schreibend. Ihr Text "will nicht mehr weiden" ist keineswegs ein Ernst-Jandl-Porträt oder eine Würdigung von Leben und Werk. Vielmehr ist Friederike Mayröckers "Requiem" Ausdruck des Schmerzes über den Verlust und zugleich der Versuch, ihre Schreibexistenz ohne die tägliche Anwesenheit des ihr wichtigsten, geliebten Menschen zu führen.

Für die Umsetzung des Textes als Hörspiel bat die Autorin den Komponisten und Organisten Martin Haselböck um eine Komposition. 

Friederike Mayröcker, 1924 in Wien geboren, lebt dort als freie Schriftstellerin.
Ulrich Gerhardt, 1934 in Berlin geboren, arbeitet als freier Regisseur in Berlin.


 
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