Yesterday
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Autor: |
Dirk Josczok |
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Produktion: |
WDR 2009 |
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Regie: |
Burkhard Ax |
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Länge: |
ca. 54 Min. |
Mitwirkende: |
Carola Nusser: Ulrike
Bliefert

Foto © WDR/Sibylle Anneck
Konrad Nusser: Peter Rühring
Möller: Peter Davor
Simone: Christin Marquitan
Johann: Max Volkert Martens
Katharina: Marina Krogull
Doktor: Michael Evers
Alte Dame: Barbara Ratthey
Besitzer: Fritz Hammer
Junkie: Alexander Hauff
Sekretärin / An- und Absage: Lisa Adler
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Inhalt: |
Niemand scheint Simone Kopper zu vermissen. Als Hauptkommissarin Carola
Nusser und ihr Assistent Möller die Hartz IV-Empfängerin in ihrer
Souterrainwohnung auffinden, ist sie bereits seit Tagen tot. Zunächst
deutet alles auf einen Raubmord hin, doch dann gerät Simone Koppers
Vergangenheit in den Fokus. Die Tote war nicht immer ein Sozialfall,
sondern ein hoffnungsvolles schriftstellerisches Talent. Das weiß
niemand besser als Konrad Nusser. Die Kommissarin wird das Gefühl nicht
los, dass ihr Mann ihr etwas verheimlicht. Soll sie weiter ermitteln -
selbst auf die Gefahr hin, Konrad damit ins Gefängnis zu bringen?
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Bemerkungen:
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Ein weiterer Fall für Karola Nusser, die diesmal
sogar gegen ihren Mann Konrad ermitteln muss, denn dessen Jugendliebe,
zu der er gerade wieder Kontakt aufgenommen hatte, wurde
ermordert. Eine schwierige Situation, da auch Möller seine Chance
wittert und versucht, Karola auszubooten. Eine interessante
Grundkonstellation, die in einem interessanten Beziehungsgeflecht
aufgeht. Leider bietet der Fall dann aber eine etwas zu einfache
Lösung, die aber zumindest originelle Details in der Motivlage mit
sich bringt.
Das Ende dürfte Fans der "Nusser"-Fälle nur wenig
schmecken, es riecht ein bisschen nach Abschied von dieser grandiosen
Serie - wollen wir hoffen, dass Dirk Joszok hier nicht ernst macht und
Karola Nusser auch den Weg wieder zurückfinden lässt.
Auch dieser Fall überzeugt durch gute Sprecherleistungen,
insbesondere das Spiel von Ulrike Bliefert und Peter Rühring ist
hier besonders erwähnenswert, da ihre Figuren auch wieder in derem
Privatleben betroffen sind und sie ihre besondere Beziehung zueinander
gut darzustellen wissen.
Auch, wenn es nicht der spektakulärste Fall für Karola Nusser
ist, bietet er aufgrund der besonderen Konstellation, das Konrad in die
Geschichte verstrickt ist, eine besondere Qualität. Hier gibt
es viel vom typischen Flair der Reihe, das diese so
hörenswert macht. Daher kann ich auch das Einschalten nur
empfehlen.
Meine
Wertung: + + + +
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