Zielscheibe
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Autor: |
Raymond Chandler |
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Produktion: |
WDR 1973 |
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Bearbeitung und Regie: |
Hermann Naber |
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Länge: |
51 Min. |
Mitwirkende: |
Carmady: Arnold Marquis
Mona: Eva Garg
General Winslow: Kurt Lieck
Mrs. O'Mara: Carmen Renate Köper
Larry Batzel: Heinz Schimmelpfennig
Lash Yeager: Bodo Primus
Art Huck: Alf Marholm
Louis: Herbert Stass
Rotauge: Horst Michael Neutze
Grinnel/Captain Al Roof: Heiner Schmidt
Christian Albus, Marius Müller-Westernhagen, Hans Künster, Günter Kirchhoff, Heinz von Cleve
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Inhalt: |
Privatdetektiv Carmady ist auch diesmal wieder dem Tode
näher als der Lösung des Falles. Da erzählt ihm Larry
Batzel von dem Verdacht, daß der Spielclubbesitzer Joe Mesarvey
und dessen Bekannter Lash Yeager seinen Freund Dud O'Mara getötet
haben. Vielleicht war Dud ihrem illegalen Autohandel auf die Spur
gekommen. Larry hatte sich nun dummerweise Lash Yeager anvertraut und
wird seitdem verfolgt. Nach einem Anschlag bittet er Carmady, ihn aus
der Stadt zu bringen. Doch es kommt anders als geplant und
schließlich gelingt es Carmady, die Motive für eine ganze
Kette von Gewalttaten und Mordfällen zu finden.
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Bemerkungen:
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Einen sehr typischen "Chandler" hat hier Hermann Naber
für den WDR bearbeitet und in Szene gesetzt. Der Plot lebt mehr
von Action, denn von Hintersinn und dürfte auf diese Art
tatsächlich auch nur die Fans des Hard-boiled-Genres wirklich
erreichen. Die sehr übertrieben wirkende Geschichte wird andere
wohl kaum überzeugen können.
Hörenswert ist allerdings die Besetzung. Ein sehr gutes Ensemble,
das mit erstklassigen Sprechern gespickt ist. Arnold Marquis, Eva Garg,
Heinz Schimmelpfennig, Bodo Primus - sie alle sorgen dafür, dass
zumindest in dieser Hinsicht hier viel geboten wird.
In einer Nebenrolle taucht u. a. auch Marius Müller-Westernhagen
auf, der hier einen weiteren Eintrag in seiner Kindersprecherkarriere
hinzufügen konnte.
Wer es hard-boiled mag, der sollte hier ruhig mal ein Ohr riskieren.
Unter diesem Genrebegriff tobt sich dieses Hörspiel schon recht
ordentlich aus. Inhaltlich war mir persönlich das allerdings etwas
zu dünn.
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