| Zimmer mit Klavier |
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Autor: |
Michael Stegemann |
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Produktion: |
WDR 1994 |
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Regie: |
Frank Erich Hübner |
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Länge: |
43 Min. |
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Mitwirkende: |
Vater: Klaus Herm
Mutter: Angela Schmid
Tochter: Gunda Aurich
Rechtsanwalt: Fritz Stavenhagen
Mann: Christoph Zapatka
Mädchen: Nina Hoger |
Inhalt: |
Ein harmloser Untermieter? Von wegen!
Die Tuchwirths trauen ihm nicht über den Weg. Sie halten den neuen
Wohnungsgenossen, er studiert angeblich Komposition, für den
mysteriösen Freund ihrer Tochter. Anni, zum Musikstudium in Köln, hatte
oft von einem gewissen Danny in ihren Briefen berichtet. Anni steckt ja
zur Zeit in ganz schönen Schwierigkeiten: Sie sitzt in
Untersuchungshaft, weil sie angeblich in eine Villa mit eingebrochen
ist. Die Tuchwirths halten sie natürlich für unschuldig. Und diesen
seltsamen Freund Danny für den Täter. Der hat doch sicher nur ihrer
Anni die Beute anvertraut. Denn was sonst könnte sich in dem Päckchen
befinden, das sie von ihr zur Aufbewahrung haben? Die Tuchwirths sind
davon überzeugt, daß der neue Untermieter dieser Danny ist! Und
bestimmt hat er sich bei ihnen nur deswegen eingenistet, weil er die
Beute aus dem Einbruch "abholen" will! |
Bemerkungen: |
Ein Kriminalhörspiel, dass dem Genre
alle Ehre macht. Eine Geschichte, die den Hörer fesselt und auf diverse
Fährten lockt, ihn täuscht und am Ende mit einem ordentlichen Finale
verwöhnt. Stegemanns Aufhänger ist wieder einmal die Musik, doch diese
ist hier nur Mittel zum Zweck, um ein klassisches Verwirrspiel zu
erzählen.
Das Vermieterehepaar wird grandios von Klaus Herm und
Angela Schmid gespielt. Ihre Emotionen sind absolut glaubwürdig und das
Salz in der Geschichte, die ohne diese gute Leistung vermutlich nicht
so gut funktionieren würde.
Die Briefeinschübe, die nach und
nach den Hörer in die Vorgeschichte einführen, sind hier als
Stilmittel, erstklassig umgesetzt. Gerade ihr unspektakulärer Einbau
sorgt mit dafür, dass das Finale so gut funktioniert.
Wieder
einmal darf sich der Hörer auf ein erstklassiges Abenteuer aus der
Feder von Michael Stegemann freuen. Beste Krimiunterhaltung!
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