| Zwei scharfe Messer |
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Autor: |
Dashiell Hammett |
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Produktion: |
SDR 1993 |
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Regie: |
Hartmut Kirste |
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Bearbeitung: |
Klaus Schmitz |
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Länge: |
41 Min. |
Mitwirkende: |
Scott Anderson, Polizeichef: Otto Sander
Wally Shane, sein Mitarbeiter: Peter Kuiper
George Popper, Polizist: Michael Holz
Ted Carroll, Staatsanwalt: Günther Schramm
Ben Kamsley, Arzt: Charles Wirths
Lester Furman: Walter Renneisen
Ethel Furman: Karin Pfammatter
Mrs. Randall, ihre Freundin: Judy Winter
Mr. Rising: Peter Rühring
Mr. Wheelock, Anwalt: Claus Boysen
Fritz: Ernst Konarek
Heck Jones: Kurt Wendolin
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Inhalt: |
Unerwarteter Glückstreffer für Polizeichef
Anderson: Auf dem Heimweg vom Mittwochabend-Poker kann er den Mann
festnehmen, auf dessen Kopf laut Steckbrief der Trans-America-Detektei
1.500 Dollar ausgesetzt sind. Der Gesuchte, Lester Furman, ein reicher
Geschäftsmann, streitet den ihm zur Last gelegten Mord ab. Jedoch
ohne Erfolg. Er wird eingesperrt, damit man ihn am nächsten Tag
nach Philadelphia überstellen kann. Doch soweit kommt es nicht
mehr, denn noch in der Nacht findet man Furman erhängt in seiner
Zelle. Selbstmord? |
Bemerkungen:
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Dashiell Hammett schreibt für seine Fans - die
Rahmenbedingungen seiner Geschichten, die Figurentypen sind oftmals
gleich. So wird derjenige, der den Stil mag, immer etwas Passendes
geboten bekommen, wer damit weniger anfangen kann, hat das Nachsehen.
In "Zwei scharfe Messer" gibt es zumindest eine leichte Abkehr.
Immerhin gönnt Hammett dem Hörer einen Plot, der direkt
im Polizeimilieu spielt und daher schon ein wenig anders aufgestellt
ist. Allerdings relativiert man dies in der Umsetzung ein wenig, in dem
man mit Otto Sander die Besetzung der Hauptrolle schon an eine recht
typische Stimme vergibt. Dennoch funktioniert die Abwechslung
noch recht gut, denn die gezeichnete Figur weicht doch stark von dem
sonst üblichen Protagonisten des Autors ab.
Die Story an sich ist allerdings auch eher flach und hält sich mit
originellen Einfällen und Wendungen doch eher zurück.
Ein gerade Krimi, etwas schnörkellos in Inhalt und Umsetzung -
eher was für den kleinen Hunger zwischendurch, denn als nachhaltig
sättigende Krimiunterhaltung.
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