| Arsenik oder Jedes Opfer tötet seinen Mörder |
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Autor: |
Claire Goll |
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Produktion: |
WDR 2007 |
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Regie: |
Uwe Schareck |
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Bearbeitung: |
Uwe Schareck |
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Länge: |
55 Min. |
Mitwirkende: |
Friedhelm Ptok, Christiane Paul, Lena Stolze, Horst Mendroch, Andreas
Pietschmann u.a.
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Inhalt: |
Die junge Hutmacherin Suzanne hat tief in der französischen Provinz ihren
geliebten Laden an Gaby verkauft und sich vis-à-vis ein kleines
Schreibwarengeschäft eingerichtet. Hatte sie tatsächlich erwartet, mit dem
Verkauf die schmerzlichen Erinnerungen an das kurze Liebesglück mit dem Arzt
Otto loszuwerden?
Jetzt sucht sie wie süchtig nach einer Gelegenheit, um
der Nachfolgerin zur Hand zu gehen. Sie in ihrem Laden wirken zu sehen, ist für
Suzanne kaum zu ertragen. Suzanne will Gaby eigentlich nichts Schlimmes, nur
weghaben will sie sie.
Aber wie? Nachdem sich Magie als untaugliches
Mittel erwiesen hat, greift Suzanne auf eine altbewährte Methode
zurück.
Claire Goll (1890-1977), zahlreiche auf Deutsch und Französisch
geschriebene Gedichte und Romane. Mit ihrem Mann, dem deutsch-französischen
Schriftsteller Yvan Goll, siedelte sie 1919 nach Paris über. Ihr poetischer
Krimi "Arsenik" entstand 1932, als Yvan Goll sie wegen einer anderen Frau
verließ. |
Bemerkungen: |
Ich habe mich wirklich selten bei einem Krimi so gelangweilt, wie bei diesem.
Die Geschichte bietet wenig Substanz, viel zu wenig, um über die Spieldauer von
fast einer ganzen Stunde dem Hörer ansprechendes Hörfutter zu
geben.
Interessant sind vielleicht die letzten fünf Minuten, alles andere
davor siecht vor sich hin. Auch die Sprecher scheinen von der Lethargie etwas
angesteckt zu sein und es gelingt kaum, die Figuren mit Leben zu füllen. |
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