![]() HigherSense in HigherSins präsentiert Astra Obscura Astra Obscura ist eine Fantasyhörspielsaga in dreizehn Teilen. Erlebe mit, wie sich unaufhaltsam die Räder des Schicksals in Bewegung setzen und die Welt ihrem Ende entgegen drehen. Erlebe die Verzweifelung und Ohnmacht derjenigen, die wissen was allen bevor steht... und doch nichts unversucht lassen, das Schicksal noch abzuwenden. Begleite eine Frau und einen Mann auf ihrem endlosen Weg über Berge, durch Wüsten, Städte und über Seen. Hin zu denen, die sich vor ihrem Kommen fürchten, wie sonst nur vor den dunklen Feuern am Himmel selbst. Erlebe wie schwarz und weiß verschwimmen und graue Gestalten in den Abgrund ihres Gewissens blicken ... bis dieser die Augen aufschlägt und ihnen ins Herz starrt. Erlebe ein Fantasyereignis der besonderen Art Buch, Regie & Technik: Dieter Rhode Erzähler: Bodo Henkel Erzählerin: Ingrid Mülleder Finnis von Somora: Heide Jablonka Rios von Faagila: Eckhard Müller Jara: Sabine Lein Taru: Michael S. Ruscheinsky Jussuff von Sarassan: Olaf Krätke Jussuffs Diener: Volker Figge Boran: Mathias Hermann Myrren: Tatjana Müller Oden: Olaf Krätke Alte finnis: Grazia Dominante Räuber: Ulrich Kuhlmann, Martin Sabel Juwelier: Christian Senger Trapin: Lars Haberland Enrin: Tanja Esche Oliban Tralik: Sven Brieger Raga bin Assin: Frank Ferner Prelarchin: Birgit Reibel Medach: Lars Haberland sowie Florian Hoffmann, Thomas Bartling, Andreas Jendrusch, M. Albrecht & U. Kuhlmann |
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Teil
1 - Der Liebe Leid Nach langen Jahren kehrt der junge Schmied Taru in sein Heimatdorf zurück. Doch anders als erhofft, haben sich viele seiner Probleme nicht einfach mit der Zeit erledigt. Noch immer gibt es Rivalitäten zwischen ihm und seinem mittlerweile ergrauten Vater. Auch Jara, die ihm von Kindesbeinen an versprochen ist, trifft Taru wieder. Ihr gemeinsames Glück währt nur kurz... denn düstere Zeiten brechen an. Man kann es am Himmel sehen. "Sprich nicht davon Mädchen! Du weißt, es bringt Unglück den Namen laut zu sagen!" |
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Teil 2 - Renaissance Schon bald trifft Taru der junge Schmied bei seiner Suche nach Jara, seiner Liebe, auf unerwartete Schwierigkeiten. Er entkommt mit Mühe und Not, doch seine vermeintliche Rettung entpuppt sich als undurchsichtiger und vielschichtiger als vermutet. Die Sterne funkeln vom Himmel, als Taru beginnt misstrauisch zu werden und Fragen stellt, die nicht gut für ihn sind. "Ihr erwartet doch nicht, dass ich Euch meine Waffe gebe, damit Ihr mich niederstecht wie ein Schwein!?!" "Wir stechen Dich nieder wie eins, wenn Du's nicht tust!" |
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Teil
3 - Noom Feuer kann man nur mit Feuer bekämpfen. Finnis aus Somora bringt davon mehr mit, als manchem, der unbedacht ihren Weg kreuzt, lieb sein kann. Mittlerweile hat sie die Suche nach Jara auch zu ihrer Angelegenheit gemacht. Doch noch immer bleibt ungeklärt, woher die seltsame Schnalle mit den schwarzen Sternen darauf gekommen ist... aber ein Astronom weiß Rat. "Es ist etwas Finsteres an dieser Schnalle... normale Menschen spüren es nicht, aber es ist da." |
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Teil
4 - Eiszeit Finnis und Rios von Faagila sind bereit, auf ihrem Weg zu den Hütern der Sternenschatten auch vor dem mächtigen Gebirge nicht Halt zu machen, das sich vor ihnen am Horizont türmt. Dort oben heißt es, sei man den Göttern nahe. Aber es warten nicht die Götter; stattdessen findet man zu sich selbst… Doch die menschlichen Abgründe, die sich auftun, sind noch tausendmal tiefer, als die Schluchten der Berge es jemals sein könnten. "Manchmal muss man Menschen einfach wachrütteln." "Ach was, Du hast die Kontrolle verloren!." |
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Teil
5 - Aus Stein Taifra, die Stadt der smaragdgrünen Dächer birgt zahllose Wunder… aber nicht weit entfernt beginnt eine endlose Wüste. Dort lauern im Verborgenen tausende Gefahren und der Tod kommt schneller, als einem das Wasser auszugehen vermag. Eine letzte Karawane schickt sich an die beschwerliche Reise zu unternehmen… doch niemand ist seines Lebens sicher. Ein Meuchelmörder geht um. "Seine Augen seltsam verdreht... wie bei einem Tier, das man geschächtet hatte." |
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| Bemerkungen: | Mit
"Astra Obscura" meldet sich das Label HigherSense in HigherSins
zurück. Die Jahre, die seit "Just Justice" vergangen sind, hat man
genutzt, um diese Fantasyserie vorzubereiten, die in 13 Episoden
ein Fantasyereignis der besonderen Art bieten
soll. Obwohl die Folgenanzahl noch in überschaubaren Rahmen liegt,
startet man direkt mit einer recht großen Staffel von fünf Episoden. Mit "Der Liebe Leid" beginnt das Epos fast mehr als mittelalterliche Soap, denn als waschechte Fantasy-Geschichte. Allerdings darf in einem Serienauftakt der Schwerpunkt auch auf Charakteren und ihren Beziehungen untereinander liegen - Insofern ist die Geschichte um Taru durchaus hörenswert und unterhaltsam, wenngleich hier inhaltlich noch keine Berge bewegt werden. Das Problem taucht dann eher hier in Bezug auf das, was am Ende der Folge 2 "Renaissance" passiert, auf. In diesem Teil wird die Handlung zwar weitergeführt, erfährt dann aber einen - zugegeben sehr originellen - Bruch, der der allerdings das Problem mit sich bringt, dass große Teile der ersten und zweiten Folge nicht wirklich wichtig, und damit im Nachhinein überflüssig geworden sind. Mit diesem Bruch ändert sich auch die Richtung der Geschichte hin zur klassischen Fantasygeschichte: Die Protagonisten ziehen von A nach B und erleben in C und D Abenteuer. Das Ganze geschieht zumeist auf recht unterhaltsame Weise, allerdings schleichen sich hier und da mal ein paar Längen ein. Man verrennt sich oft in langen Dialogen, die dann die Geschichte nur wenig voranbringen. Hier wäre der Rotstift ratsam gewesen, denn auch wenn man den Hörer nicht langweilt, etwas mehr Tempo in der Geschichte, wäre dem Hörinteresse sicherlich mehr entgegengekommen. Wie so oft bei Hörspielen im Fantasy-Genre stören mich auch hier ein wenig die klischeehaften Kulissen. Man fährt natürlich in eingefahrenen Gleisen etwas sicherer, da man hier Erwartungen eher erfüllen kann. Es macht es auch einfach, beim Hörer Bilder im Kopf zu erzeugen, wenn man auf Standards zurückgreifen kann. Insoweit muss man den Musikeinsatz hier loben, denn damit schafft man es ganz gut, vorstellbare Kulissen zu erzeugen. Dabei sind die unterschiedlichen Handlungsorte jeweils mit speziellen Themen abgedeckt. Auch die recht lebendige Geräuschkulisse ist durchaus gelungen; sie ist in extremen Situationen vielleicht manchmal etwas plakativ, genügt aber stets, um die Geschichte nachvollziehbar zu erzählen. Beim Sprecherensemble setzt man auf unbekannte Stimmen. Grundsätzlich sehr lobenswert, aber leider überzeugen nicht alle Leistungen. Richtig schlecht spielt zwar hier niemand, allerdings auch niemand richtig gut. Das größte Problem ist aber die Besetzung. Die Geschichte bietet hier und da Rollen für ganz junge und ganz alte Stimmen, die von Schauspielern gesprochen werden, die von der Stimme altersmäßig eher auf einem gleichen Level liegen; die Bandbreite fehlt leider - was auch einige Leistungen schlechter wirken lässt, als sie vom Schauspielerischen her sind. "Astra Obscura" ist - zumindest in diesen ersten fünf Episoden - eine Produktion mit Licht und Schatten. Inhaltlich gibt es viele Fantasystandards, andererseits auch sehr überraschende Elemente. Die Umsetzung bringt eine recht gute akustische Kulisse, aber nur durchschnittliche Sprecherleistungen. Insgesamt ergibt das eine hörenswerte Geschichte, die allerdings noch Luft nach oben lässt. Meine Wertung: + + |
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