| Auf der Strecke bleiben |
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Autor: |
David Hare |
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Produktion: |
SR/DLR 2004 |
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Regie: |
Andrea Getto |
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Musik: |
Sabine Worthmann |
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Länge: |
78 Min |
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Mitwirkende: |
Rainer Bock, Guntram Brattia, Heinrich Giskes, Michael Holz, Hedi Kriegeskotte,
Pia Podgornik, Heidemarie Rohweder |
Inhalt: |
"London, 15. April 2004. Es ist wohl nur in Großbritannien möglich, dass auf
einer der besten Bühnen des Landes ein Stück über die misslungene Privatisierung
der Bahn aufgeführt wird. Und dass es auch noch zu einem Hit wird. Der
renommierte britische Dramatiker David Hare befragte Schienenarbeiter, Politiker
und Überlebende der vier schweren Bahnunfälle der vergangenen sieben Jahre für
sein Stück "Permanent Way". In dem Stück beschreibt Hare die verrotteten Züge,
die chronische Unpünktlichkeit, die Schlampigkeit der Betreiber." (Berliner
Zeitung, 16. April 2004)
Dass Hare nicht übertreibt, belegen die
dramatischen Ereignisse, seitdem die staatseigene 'British Rail' zu nicht
weniger als 106(!) Gesellschaften privatisiert wurde. Verschuldung und
Sanierungsbedarf belaufen sich heute auf eine zweistellige Milliardensumme, so
dass aktuell eine Wiederverstaatlichung auch auf höchster Ebene diskutiert wird.
Mancher wird bei Hares absurd-ironischem und zugleich auf Fakten basierendem
Stück ins Grübeln kommen, ob nicht auch hierzulande etwas "auf der Strecke
bleibt"... |
Bemerkungen: |
Tja, dass das entsprechenden Bühnenstück in England ein Erfolg wurde, liegt
vielleicht auch zu einem nicht unerheblichen Teil daran, dass man dort auch
näher am Thema ist. Zwar gibt es einige Parallelen auch zur hiesigen Bahn,
dennoch kann ich mir kaum etwas Langweiligeres vorstellen, als daraus ein fast
80 Minütiges Hörspiel zu machen.
Zumal diese Produktion sich auch nicht
die Mühe gibt, in irgendeiner Form ansprechend zu sein. Statements werden
aneinandergeklatscht, die sich zum Teil inhaltlich wiederholen und dadurch auch
nicht wirklich ansprechender werden.
Diese Hörzeit sollte man sich
wirklich sparen und für Besseres aufheben. |
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