Baadingoo
 
Die Baadingoo Feriendetektive (1) Schatzsuche auf Mallorca
Abenteuer auf der Ferieninsel im Mittelmeer
  Autor: Ulf Blanck
  Produktion: usm 2008
  Regie: Ulf Blanck
  Länge: 57 Min.
 

Mitwirkende:

Erzähler: Ingo Abel
Timo: Patrick Bach
Lillie: Jennifer Böttcher
Max: Valentin Stilu

Stefan: Oliver Böttcher
Simone: Tanja Dohse
Riko/Fotograf/Vater/Kapitän Zenus: Robert Missler
Prof. Bellini: Utz Richter
Stewardess/Mutter: Ineß Saß-Kömpe

Inhalt:

Endlich Urlaub! Doch schon am Flughafen geht mit einem verwechselten Koffer das Abenteuer für Timo, Lillie und Max los. Gibt es wirklich den sagenumwobenen Schatz der Templer auf Mallorca? Ein klarer Fall für die Baadingoo-Feriendetektive! Eine geheimnisvolle Karte führt sie mitten in die berühmten Drachenhöhlen von Porto Cristo. Aber sie sind nicht die Einzigen, die versuchen, das Rätsel zu lösen ...

Bemerkungen:

Ob die Welt nun noch eine Jugendserie braucht, in der eine Handvoll Kinder spektakuläre Abenteuer erleben, sei mal dahingestellt. Große Unterschiede oder Besonderheiten gegenüber anderen Serien gibt es kaum. Einzig, dass man immer in landesfernen Urlaubsorten agiert und einen seltsamen Namen trägt, dessen Bedeutung wohl auf ewig unbekannt bleiben wird, hebt man sich nur wenig von der Konkurrenz ab.
 
Verantwortlich für die Geschichten zeichnet Ulf Blanck, der Autor der "Drei Fragezeichen-Kids". So in etwa auf deren Niveau bewegen sich auch Baadingoo und sprechen auch etwa die gleiche Zielgruppe an.

Die Geschichte ist entsprechend einfach strukturiert. In einigen Bereichen leider etwas zu einfach, was den Hörspaß hier und da ein wenig schmälert. Bestes Beispiel ist hier die Lösung eines Rätsels durch Baadingoo, über das ein Professor seit zig Jahren grübelt. Dass Kinderdetektive in einer Geschichte den Erwachsenen überlegen sind, ist Gang und Gäbe, derart übertreiben muss man dann aber auch nicht.

Die technische Umsetzung hingegen ist recht ordentlich. Die Sprecher agieren gut, sind deutlich zu unterscheiden und sorgen dafür, dass ihre Figuren ordentlich Farbe erhalten. Das ist recht hilfreich, da die einzelnen Figuren (noch) nicht durch ihre Besonderheiten prägnant sind. Ein bisschen betrüblich ist, dass man es hier mit Mehrfach-Besetzungen schon ein wenig übertreibt. Zum Glück ist der Extremfall mit Robert Missler besetzt, der so eine Klippe noch recht gut zu nehmen weiß.

Bei der Soundkulisse fällt zunächst mal das fast vollständige Fehlen einer musikalischen Untermalung auf. Außer dem Titelsong und einer kurzen Untermaltung bleibt die Kulisse so recht trocken, einzelne Szenen werden nur durch den Baadingoo-Schlachtruf getrennt, was zwar nicht stört, aber nach einigen Folgen dann doch nerven dürfte. Die akustische Auskleidung der einzelnen Handlungsorte - insbesondere der Sequenzen in der Höhle - sind durchweg gelungen.

Die ersten Folge aus dieser Reihe kommt mit Licht und Schatten daher. Die Geschichte an sich ist eigentlich nicht schlecht und würde für gute Unterhaltung sorgen, wenn da nicht in einigen Bereichen das Ganze etwas arg dünn werden würde. Richtig überzeugen kann "Die Schatzsuche auf Mallorca" daher letztlich nicht. Ein eher durchschnittliches Jugendabenteuer...

Meine Wertung: + +

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Die Baadingoo Feriendetektive (2) Der Dieb von Venedig
Abenteuer in der Lagunenstadt
  Autor: Ulf Blanck
  Produktion: usm 2008
  Regie: Ulf Blanck
  Länge: 55 Min.
 

Mitwirkende:

Erzähler: Ingo Abel
Timo: Patrick Bach
Lillie: Jennifer Böttcher
Max: Valentin Stilu

Georgio: Fanz-Josef Steffens
Mutter: Ineß Saß-Kömpe
Vater: Robert Missler
Signora Moroni: Lia Pahl
Mario: Marco Sand
Kundin mit Maske: Kristine Ehlers
Signora Lucia: Susanne Sternberg
Glasbläser Alfredo: Ron Matz
Cristo: Konstantin Graudus
Sportreporter: Jens Wendland
Polizist: Arndt-Helge Grap


Inhalt:

Kaum sind Timo, Lillie und Max in der Lagunenstadt Venedig angekommen, wird ihren Eltern die gesamte Urlaubskasse gestohlen. Eine aufregende Jagd durch die Stadt der Tauben beginnt. Die Spur führt durch schmale Gassen und Kanäle, über unzählige Brücken und in verfallene Gemäuer. Immer wieder stehen die Urlaubsdetektive vor neuen Rätseln: Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den sonderbaren Masken? Wer ist der Mann mit der Narbe? Und wer hat Monster geklaut?

Bemerkungen:

Venedig ist als Kulisse ja exzellent geeignet, um den Schauplatz für ein spannendes Abenteuer zu bilden. Diesmal spielt man auch eine Stärke der Serie aus, nämlich die Handlungsorte dem Hörer näher zu bringen. Die Geschichte ist zwar nicht besonders spektakulär, wirkt aber aufgrund des glaubhaften Bezuges zu Venedig und der Umgebung sehr rund und so gibt es hier wenig zu beanstanden.

Im Sprechercast geht es jetzt etwas bunter zu. Zum einen gibt es viel mehr Rollen, was der Geschichte ohnehin gut tut,  zum anderen sind diese hier nicht mehrfach besetzt. Dazu hat man viele gestandene Sprecher gewinnen können, so dass in diesem Punkt kaum Wünsche offen bleiben.

Musikalisch wird es etwas besser, weil mehr Stücke hörbar werden. Allerdings passt nicht alles, was man hört, zur Handlung. Die Geräuschkulisse ist hingegen wieder sehr hörenswert und genügt mehr als ausreichend, um die einzelnen Kulissen plastisch wirken zu lassen.

Diese Folge ist deutlich besser als der Auftakt. Es unterscheidet sich insbesondere in der besseren Geschichte, die mit sehr wissens- und hörenswerten Details gespickt ist.

Meine Wertung: + + +

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Die Baadingoo Feriendetektive (3) Geisterjagd in Palma
Abenteuer in der historischen Mittelmeerstadt
  Autor: Ulf Blanck
  Produktion: usm 2008
  Regie: Ulf Blanck
  Länge: 73 Min.
 

Mitwirkende:

Erzähler: Ingo Abel
Timo: Patrick Bach
Lillie: Jennifer Böttcher
Max: Valentin Stilu

Timos Mutter: Ineß Saß-Kömpe
Lilies Vater: Robert Missler
Louis Brandes: Martin Sabel
Linda: Marie Biermann
Isabella: Kristina von Weltzien
Manuel Martini: Wolf Frass
Touristin: Isabella Garcia


Inhalt:

Palma de Mallorca heißt das Urlaubsziel von Timo, Lillie und Max. In der alten Stadt auf der Mittelmeerinsel erwartet die Baadingoo-Feriendetektive ein gruseliges Abenteuer: Unheimliche Wesen spuken in den engen Gassen herum und versetzen die Stadt und ihre Touristen in Angst und Schrecken. Gibt es tatsächlich Gespenster in Palma? Ein Fall für die Feriendetektive, bei dem besonders starke Nerven gefordert sind.

Bemerkungen:

Ja, Palma de Mallorca... da war doch was!? Die erste neu produzierte Folge der Reihe erscheint als Nummer 3 der Reihe. Das wäre schon seltsam, wenn auch die anderen Folgen bereits relauncht, und man mit der Serie schon im zweistelligen Nummernbereich angekommen wäre. Nach dem Zwischenspiel in Venedig wirkt es allerdings recht einfallslos.
Dazu kommt, dass man offenbar versucht, kaum Bezüge zu alten Fällen zuzulassen und so finden sich die drei erneut in der Kathedrale von Palma wieder ohne die leiseste Regung dahin zu zeigen, dass man hier ja schon den entscheidenden Hinweis zur Lösung eines Falles gefunden hatte.
Auch wenn man bewusst darauf verzichtet, logisch ist es nunmal auf keinen Fall.

Ansonsten bietet der Fall recht viel. Vielleicht für eine Kinder- oder Jugendserie etwas zu viel.  Denn trotz vieler unterhaltsamer Szenen ist der Hauptplot eigentlich ein wenig zu dünn. Selbst für ein Kinderhörspiel ist der Fall im Fokus vielleicht etwas zu vorhersehbar. Krimifreunde werden hiermit sicherlich weniger zufrieden sein. Aber immerhin bekommt man bei diesem Fall sehr viel Information über Palma frei Haus geliefert, was auch ein spezielles Augenmerk der Reihe ist.

Bei den Sprechern hat man sich ja für die Variante entschieden, erwachsene Stimmen für die Kinderrollen zu besetzen.  Damit ist man evtl. bei der Leistung an sich auf der sichereren Seite.  Man hat allerdings den Nachteil, dass die Stimmen gerade mal so als Teenager durchgehen. Das stört die Geschichte zwar nicht großartig, wirkt nur in einigen Bereichen etwas merkwürdig, weil das Verhalten schon mal kindlicher wirkt, als die Stimmen es vermuten lassen.
Die Leistungen an sich sind - wie gesagt - nicht zu beanstanden, das gilt nicht nur für die Hauptsprecher. Auch in den Nebenrollen bekommt man gute Leistungen geboten.

Bei der Sounduntermaltung ergibt sich das gleiche Bild, wie schon in den ersten Folgen: Eine gute, solide Geräuschkulisse, die ausreicht, die Szenen plastisch darzustellen. Die Musik bleibt Mangelware und beschränkt sich auf das Jingle, das die Serie nun begleitet.

Ein nettes Abenteuer der Baadingoo-Feriendetektive. Vom reinen Krimiplot passiert etwas zu wenig, was aber mit einigen netten Szenen drumherum gut kompensieren kann. Die Geisterjagd in Palma kann unterhalten, und das ist hier auch schließlich die Hauptsache.

Meine Wertung: + + +

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Die Baadingoo Feriendetektive (4) Das Geheimnis des Pharao
Abenteuer im Land der Pyramiden
  Autor: Ulf Blanck
  Produktion: usm 2008
  Regie: Ulf Blanck
  Länge: 65 Min.
 

Mitwirkende:

Erzähler: Ingo Abel
Timo: Patrick Bach
Lillie: Jennifer Böttcher
Max: Valentin Stilu

Mutter: Ineß Saß-Kömpe
Basarhändler / Vater: Robert Missler
Gregor Sperling: Monty Arnold
Sonja Sperling: Susanne Sternberg
Otto: Guido Zimmermann
Frau von Trautheim: Lia Pahl


Inhalt:

Lillie, Max und Timo freuen sich auf Ägypten, aufs Baden im Roten Meer und Kamelritte durch die Wüste. Aber das Land der Pharaonen und Pyramiden birgt ein düsteres Geheimnis: Mitten in der Wüste entdecken die Urlaubsdetektive rätselhafte Steinformationen. Haben sie wirklich den Eingang zu einer königlichen Grabkammer gefunden?

Bemerkungen:

Nachdem mir die Serie bislang wesentlich besser gefallen hat, als ich das erwartet habe, kommt nun eine Folge, die die Befürchtungen rechtfertigt.  Zumindest diejenigen, die den Inhalt betreffen. Denn diese Geschichte ist derart hanebüchen, dass es schon an einen Frechheit grenzt.
Dabei fängt es eigentlich richtig toll an. Das Setting in Ägypten ist sehr gelungen und die Geschichte kommt mit richtig viel Abenteuerflair daher. Die Entdeckungen einer neuen Pyramide mutet zwar merkwürdig an, immerhin dient diese aber für spannende und gut inszenierte Sequenzen.

Dann kommt allerdings die Auflösung und da ärgert man sich dann richtig über soviel Frechtheit. Es ist schade, dass man da ohne große Not die Geschichte so aufgeblasen hat, sie wäre in kleinenerem Rahmen sicherlich nachvollziehbar gewesen.

Immerhin stimmt die technische Umsetzung. Das etwas kleinere Cast ist ausreichend, um die Geschichte gut zu erzählen und liefert erneut solide Arbeit ab. Die Untermalung genügt ebenfalls und sorgt sogar gerade am Anfang für das richtige Flair. Wie schon in den vorherigen Folgen wünscht man sich natürlich etwas mehr von allem, insbesondere von der Musik. Einzig das "Baadingoo"-Jingle ist mehr als ausreichend vorhanden.

Ein Hörspiel, das mich richtig ärgert. Da stimmt fast alles und dann haut man am Ende dem Hörer eine abstruse Lösung um die Ohren, bei der man sich so richtig veräppelt fühlt. Auf solche Aktionen darf man künftig gerne verzichten....
 

Meine Wertung: -

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Die Baadingoo Feriendetektive (5) Das Phantom im Bergsee
  Autor: Ulf Blanck
  Produktion: usm 2009
  Regie: Ulf Blanck
  Länge: NN
 

Mitwirkende:

NN

Inhalt:

Timo, Lillie und Max machen Ferien in Österreich. Hier geschehen gruselige Dinge: Ein Surfbrett mit einer riesigen Bissspur wird angeschwemmt und nachts ertönen schaurige Geräusche aus dem See. Gibt es das Phantom aus der geheimnisvollen Sage wirklich?

 

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Die Baadingoo Feriendetektive (7) Die Zauberpalme
  Autor: Ulf Blanck
  Produktion: usm 2009
  Regie: Ulf Blanck
  Länge: NN
 

Mitwirkende:

NN

Inhalt:

Diesmal geht es für Timo, Lillie und Max nach Teneriffa. Seltsame Dinge geschehen auf der kanarischen Vulkaninsel. Gibt es hier wirklich eine sagenhafte heilende Wunderpflanze? Lüftet sich das Geheimnis auf dem Gipfel des Kraters? Haben es die Feriendetektive mit Zauberei zu tun?

 

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Die Baadingoo Feriendetektive (8) Insel der Strandpiraten
  Autor: Ulf Blanck
  Produktion: usm 2009
  Regie: Ulf Blanck
  Länge: NN
 

Mitwirkende:

NN

Inhalt:

Mitten am Tag werden einem Filmteam am Strand die Kameras gestohlen. Eine rasante Verfolgungjagd mit Booten, Eseln und Hubschraubern beginnt. Und dann geraten Timo, Lillie und Max in die abenteuerliche Unterwasserwelt von Jules Vernes...

 

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Die Baadingoo Feriendetektive (8) Der Schatz des Kolumbus
  Autor: Ulf Blanck
  Produktion: usm 2009
  Regie: Ulf Blanck
  Länge: NN
 

Mitwirkende:

NN

Inhalt:

In Andalusien entdecken die drei Helden nicht nur tolle Strände, sondern stoßen auch auf geheimnisvolle Spuren des großen Entdeckers Christoph Kolumbus. Was verbirgt sich hinter den rätselhaften Seekarten? Für die Feriendetektive beginnt eine abenteuerliche Fahrt ins Ungewisse.

 

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