| Bathory
(3) Die Rache der Blutgräfin |
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Autor: |
Sven Matthias |
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Produktion: |
hörspielprojekt 2009 |
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Regie: |
Sven Matthias |
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Musik: |
Alexander Gühlke |
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Länge: |
76 Min. zzgl. Bonusmaterial |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Detlef Tams
Lucy Michaels: Vera Bunk
Apollina Sarantakos: Tatjana Auster
Dr. Maxwell Downey: Markus Haacke
Laurentio Marikollo: Tobias Diakow
Rocco Francesco: Robert Kerick
Samantha Jones: Frauke Hemmelmann
Schwester Gabriela: Stefanie Puke
Schwester Johanna: Favole
Mary Hops: Marie Christin Natusch
Elisabeth Bathory: Sandra Sances
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Inhalt: |
Aus einer harmlosen Geisterbeschwörung
wird für das New Yorker Model Lucy Michaels der Alptraum ihres
Lebens. Plötzlich geschehen schreckliche Dinge und grauenvolle
Morde! Lucy sieht sich mit einer alptraumhaften Bedrohung konfrontiert,
die ihren Körper für sich beansprucht: der
Blutgräfin Elisabeth Bathory. Auf ihrer Suche nach einem
Mittel die "Tigerin von Cachtice" für immer zu vernichten,
führt sie ihre Suche schließlich nach Deutschland.
Hier versucht sie die Frau zu finden, die die Blutgräfin vor
Jahren aus dem eingemauerten Turmverließ befreite: Lisa
Meier. Mit der Kraft der Verzweiflung kämpft Lucy um ihre
Seele...
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| Bemerkungen: |
Wieder
einmal gibt es Gruselkost aus den Hallen des Hörspielprojektes.
Die ambitionierten Hörspielmacher bringen den bereits dritten Teil
um die "Blutgräfin" zu Gehör.
Sven Matthias hat hier eine sehr ansprechende Geschichte geschrieben,
die zwar einige bekannte Elemente enthält, aber insgesamt im Genre
doch zu den originelleren Stoffen gehört.
Allerdings braucht es ein wenig, bis die Story in die Gänge kommt.
Der Einstieg ist hier etwas langatmig, man hält sich ein wenig zu
sehr damit auf, die Charaktere in diese Geschichte einzuführen und
deren Hintergrund zu erzählen.
Als die Blutgräfin dann zurückkehrt, überzeugt die
Geschichte dann doch schon deutlich mehr. Einige gelungene
Gruselsequenzen zieren die spannenden Versuche, sich die titelgebende
Dame wieder vom Halse zu schaffen. Schließlich findet die Folge
im Kloster Marienborn einen gelungenen Abschluss.
Die Umsetzung hat das Manko, dass die Sprecher nicht in unmittelbarem
Regiekontakt ihre Texte eingesprochen haben, sondern jeder für
sich zu Hause im stillen Kämmerlein seine Arbeit getan hat. Dass
dies selten auffällt, zeigt die gute Arbeit die Sven Matthias und
Alexander Gühlke hier geleistet haben.
Das, was die Sprecher zu Gehör bringen ist, auch ohne die
Berücksichtigung der eingeschränkten Regiearbeit, recht
ordentlich. Klar, gibt es bei so einem Projekt mal gute, mal nicht ganz
so gute Leistungen, ingsgesamt gesehen, ist das Niveau aber sehr
ordentlich. Wenn es mal einen deutlich hörbaren Fehler gibt, sind
es meist Dinge, an denen die Widrigkeiten der dezentralen Aufnahme die
Hauptschuld tragen.
Eine gelungene Musikuntermalung und eine Geräuschkulisse, die von
solide bis trashig, alles bietet, was in eine solche Produktion
gehört, runden das Hörspiel ab.
Da neben dem reinen Hörspiel, auch eine umfangreichere Version
zum Download zur Verfügung steht, die u. a. den Soundtrack der
Folge enthält, rate ich jedem, sich die längere Version auf
den Rechner zu ziehen - es lohnt sich.
Wieder einmal eine ordentliche Produktion vom hoerspielprojekt. Ein
originelles Gruselhörspiel, bei dem man hier und da zwar ein paar
Abstriche machen muss, aber letztlich der Unterhaltungswert
stimmt. |
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