| Bay City Blues |
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Autor: |
Raymond Chandler |
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Produktion: |
SWF 1986 |
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Regie: |
Hermann Naber |
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Bearbeitung: |
Hermann Naber |
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Musik: |
Peter Zwetkoff |
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Länge: |
55 Min. |
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Mitwirkende: |
John Dalmas: Hans Peter Hallwachs
Al de Spain: Rainer Schmitt
Helen
Matson: Marianne Lochert
Doc Leland Austrian: Hans Caninenberg
Polizeichef
Anders: Hans-Helmut Dickow
Moss Lorens: Gerd Andresen
Mrs. Greb: Irmgard
Benesch
Veilchen M'Gee: Helmut Wöstmann
Pat Reel: Heinz
Schimmelpfennig
Friedrich von Bülow, Andreas M. Ebert, Volker Eckstein, Horst
Hildebrand, Markus Hoffmann, Walter Laugwitz, Arturo Möller, Berth Wesselmann
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Inhalt: |
Der Fall Austrian, der den Privatdetektiv John Dalmas nach Bay City führt, sieht
zunächst nach dem üblichen aus. Die Frau des Modearztes Leland Austrian ist tot
in ihrer Garage gefunden worden. Selbstmord, sagte die Polizei. Allerdings gibt
es ein paar Indizien, die nicht ins Bild passen. Aber immer, wenn John Dalmas
eine Spur zu haben glaubt, stößt er auf eine Leiche. Und dann ist da der
Polizeisergeant de Spain, ein harter Bursche, der sich in den Kopf gesetzt hat,
Chef der Mordkommission zu werden. Natürlich kommt alles ganz anders.
Bay
City: »Sicher eine neue Stadt, wahrscheinlich nicht schlimmer als Los Angeles.
Aber von einer großen Stadt kann man immer nur ein Stück kaufen. Eine Stadt von
dieser Größe kann man komplett kaufen, in der Originalschachtel und schön
verpackt in Seidenpapier.« Bay City, das ist Santa Monica, ein selbständiger
Stadtteil von LA, wo Chandler lebte, als er die Erzählung "Bay City Blues"
schrieb. Für ihn war Bay City ein Symbol der Heuchelei. Er haßte die
Vorspiegelung von Rechtschaffenheit an einem Ort, der praktisch einigen Reichen
gehörte. »Das Gesetz kann man kaufen in dieser Stadt.« |
Bemerkungen: |
Chandlers Geschichten haben ihre Fans, ich gehöre nicht dazu. Der gerne kopierte
typische Chandler-Ermittler ist auch hier wieder unterwegs und kämpft mit genau
so oft gehörten Klischees, die diese Geschichten gerne aufgreifen.
Etwas
Mißfallen erzeugt bei mir auch die Besetzung von Hans Peter Hallwachs, der
einfach nicht wirklich in diese Rolle passen will.
Eingefleischte
Chandler-Fans mögen hier (gut) unterhalten sein, für eine Empfehlung reicht das
allerdings nicht. |
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