| Berge des Wahnsinns |
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Autor: |
H. P. Lovecraft |
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Produktion: |
Lauschrausch 2006 |
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Regie: |
Gerd Naumann |
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Bearbeitung: |
Gerd Naumann |
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Musik: |
Akki Schulz |
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Länge: |
94 Min. |
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Mitwirkende: |
Dyer: Lutz Harder
Pabodie: Herbert Fux
Danforth: David
Nathan
Professor: Friedrich Schönfelder
Lake: Christian Rode
Douglas:
Jan Pröhl
Moulton: Michael Jackenkroll
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Inhalt: |
In Form eines Tagebuchs zeichnet Ich-Erzähler William Dyer den Verlauf einer
Expedition in die Antarktis nach. Zunächst suchen er und sein Team nach
außergewöhnlichen und mesozoischen Gesteinsarten, wie dem Kreide-Schiefer. Doch
dann stoßen sie auf eine Höhle, in der sie Fossilien einer der Menschheit völlig
unbekannten, halb pflanzlichen und halb tierischen Rasse entdecken. Bald stoßen
sie auf urzeitliche Städte einer überlegenen Zivilisation und erkennen, dass die
Urgeschichte der Erde eine ganz andere war, als die Wissenschaft
annimmt. |
Bemerkungen: |
Mit "Berge des Wahnsinns" schlich sich das Label "Lauschrausch" still und leise
auf den Markt. Das Hörspiel kommt auf 2 CDs in einem sehr schönen Digi-Schuber
daher und ist bis zum 30.11. noch zum Sonderpreis von 15,90 €
erhältlich.
Nicht nur optisch macht das Werk einen glänzenden Eindruck,
auch bei den Sprechern hat man schon mal ordentlich zugegriffen. U. a. Rode,
Nathan, Schönfelder im Cast zu haben, ist ja schon mal grundsätzlich eine nicht
unwesentliche Bank.
Der vertonte Stoff gründet auf einer Vorlage von H. P.
Lovecraft.
Bis dahin hat man alles richtig gemacht. Allerdings gibt es
leider in der Umsetzung einiges, was den Hörgenuss schmälert. Wie man es öfter
bei "jungen" Labeln in Verbindung mit "alten" Sprechern erlebt, ist es auch
hier, die Regiearbeit findet kaum, oft gar nicht statt. In einigen Fällen wirken
die Sprecher fern der Story - da fallen einem schon mal größere Diskrepanzen
zwischen Inhalt und Darstellungsform auf.
Auch zeigt sich, dass ein
bekannter Schauspieler, nicht gleich einen guten Sprecher mitbringt. Ein
Paradebeispiel ist in dieser Produktion Herbert Fux, der vollkommen deplatziert
wirkt. Das ist auch leider nicht allein mit der Dialektfärbung erklärbar.
Das Hörspiel ist auch insgesamt zu ruhig. Es klingt alles sehr nach
Studio - Wenig bis gar keine Geräuschkulisse, und gerade hier bei diesem Stoff,
hätte man diesbezüglich viel Atmosphäre schaffen können.
Immerhin:
Lauschrausch hat etwas gewagt. Bessert man hier in der Umsetzung - insbesondere
in der Regie - nach, kann man hier sicherlich in Zukunft einiges erwarten.
Bislang reicht es hier noch nicht bis in den positiven Bereich. |
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