Erzähler:
NordNordWest
Lambert Carlton: Sven Matthias
Eileen Rose: Tabitha Hammer
Quintin: Roman Ewert
Prof. Edwyn Sawyer: Ralf "Searge" Pappers
Mr. Hawk: Markus Raab
Steve: Jochen Hintringer
Cole: Detlef Tams
Luke Atkins: Dirk Hardegen
Der Wächter: Achim Zien
Jeremy: Karsten Sommer
George: Tobias Lehmann
Mr. Gooseman: Herbert Ahnen
Barmann: Robert Kerick
Computer: Wolfram Damerius
Inhalt:
Lambert, Eileen und Quintin
erreichen den alten Tempel in der Nähe Yucatans. Zu ihnen
stößt ein alter Bekannter Lamberts: Luke Atkins.
Doch der Weg zum geheimnisvollen Wächter der Plysathiolquelle
ist sehr gefährlich, denn etwas Uraltes bewacht diesen Ort
schon seit tausenden von Jahren...
Indessen sieht sich Prof. Sawyer mit dem mysteriösen Hawk und
seinen beiden Handlangern Steve und Cole konfrontiert. Es kommt zu
einer dramatischen Konfrontation im Haus des Professors...
Bemerkungen:
Nach der
recht gelungenen Auftaktfolge, darf man natürlich gespannt sein,
wie
sich die Geschichte weiterentwickelt. In "Die Quelle der Macht" widmet
man sich hauptsächlich der Erkundung einer alten Tempelanlage.
Hier gilt es für das Team um Lambert Carlton diverse geheime
Zugänge zu öffnen bzw. Fallen zu umgehen. Besondere
Unterstützung erfährt man dabei von Eileen Rose, die hier als
Medium fungiert und daher immer im richtigen Moment den notwendigen
Kniff kennt. Das macht zwar schlussendlich durchaus so Sinn, raubt aber
den Hindernissen ein wenig die Möglichkeit auf originellere Weise
überwunden zu werden.
Parallel dazu erlebt in einem etwas reduzierteren Nebenplot Professor
Sawyer eine unliebsame Begegnung mit Hawk und seinem Gefolge.
All das sorgt wieder für eine Stunde netter Abenteuerunterhaltung,
die das Genre im Finale wechselt und den Mysterytouch bekommt, den man
beim Serientitel erwarten darf.
Das Sprecherensemble ist unter der Berücksichtigung der
technischen Hürden durchaus annehmbar. Bei einigen
alteingesessenen Routeniers stellt das kein Problem dar, ihnen gelingt
hier sogar ein gutes Zusammenspiel. Leider schwankt die Qualität
ein wenig innerhalb des Ensembles, nicht alle Rolleninterpretationen
konnten mich hier überzeugen.
Die Soundgestaltung ist wiederum auf einem guten Niveau. Auch hier gibt
es wieder sehr gut gesetzte Scores, stimmungsvolle Untermalungen und
eine gute Geräuschkulisse. Einzig das Titellied konnte ich nicht
in einen gescheiten Kontext zur Serie bringen, an der Produktion selbst
ist allerdings nichs auszusetzen.
Wieder einmal eine ordentliche Produktion vom Team um Sven Matthias.
Allerdings trüben ein paar kleinere Nickeligkeiten im Vergleich
zur ersten Folge das Bild ein wenig, so dass es hier nur zu einem
"recht gut" reicht.