Bermuda 1963 (2) Die Quelle der Macht

Skript, Schnitt und Regie: Sven Matthias
Produktion: Sven Matthias und hoerspielprojekt.de 2009
Musik: Alexander Gühlke
Kevin MacLeod unter Verwendung der CC-Lizens 3.0
Xcyril unter Verwendung der CC-Lizens 3.0
Länge: 62 Min.



Mitwirkende:

Erzähler: NordNordWest
Lambert Carlton: Sven Matthias
Eileen Rose: Tabitha Hammer
Quintin: Roman Ewert
Prof. Edwyn Sawyer: Ralf "Searge" Pappers
Mr. Hawk: Markus Raab
Steve: Jochen Hintringer
Cole: Detlef Tams
Luke Atkins: Dirk Hardegen
Der Wächter: Achim Zien
Jeremy: Karsten Sommer
George: Tobias Lehmann
Mr. Gooseman: Herbert Ahnen
Barmann: Robert Kerick
Computer: Wolfram Damerius
 

Inhalt:

Lambert, Eileen und Quintin erreichen den alten Tempel in der Nähe Yucatans. Zu ihnen stößt ein alter Bekannter Lamberts: Luke Atkins. Doch der Weg zum geheimnisvollen Wächter der Plysathiolquelle ist sehr gefährlich, denn etwas Uraltes bewacht diesen Ort schon seit tausenden von Jahren...

Indessen sieht sich Prof. Sawyer mit dem mysteriösen Hawk und seinen beiden Handlangern Steve und Cole konfrontiert. Es kommt zu einer dramatischen Konfrontation im Haus des Professors...


Bemerkungen: Nach der recht gelungenen Auftaktfolge, darf man natürlich gespannt sein, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. In "Die Quelle der Macht" widmet man sich hauptsächlich der Erkundung einer alten Tempelanlage. Hier gilt es für das Team um Lambert Carlton diverse geheime Zugänge zu öffnen bzw. Fallen zu umgehen. Besondere Unterstützung erfährt man dabei von Eileen Rose, die hier als Medium fungiert und daher immer im richtigen Moment den notwendigen Kniff kennt. Das macht zwar schlussendlich durchaus so Sinn, raubt aber den Hindernissen ein wenig die Möglichkeit auf originellere Weise überwunden zu werden.

Parallel dazu erlebt in einem etwas reduzierteren Nebenplot Professor Sawyer eine unliebsame Begegnung mit Hawk und seinem Gefolge.

All das sorgt wieder für eine Stunde netter Abenteuerunterhaltung, die das Genre im Finale wechselt und den Mysterytouch bekommt, den man beim Serientitel erwarten darf.

Das Sprecherensemble ist unter der Berücksichtigung der technischen Hürden durchaus annehmbar. Bei einigen alteingesessenen Routeniers stellt das kein Problem dar, ihnen gelingt hier sogar ein gutes Zusammenspiel. Leider schwankt die Qualität ein wenig innerhalb des Ensembles, nicht alle Rolleninterpretationen konnten mich hier überzeugen.

Die Soundgestaltung ist wiederum auf einem guten Niveau. Auch hier gibt es wieder sehr gut gesetzte Scores, stimmungsvolle Untermalungen und eine gute Geräuschkulisse. Einzig das Titellied konnte ich nicht in einen gescheiten Kontext zur Serie bringen, an der Produktion selbst ist allerdings nichs auszusetzen.


Wieder einmal eine ordentliche Produktion vom Team um Sven Matthias. Allerdings trüben ein paar kleinere Nickeligkeiten im Vergleich zur ersten Folge das Bild ein wenig, so dass es hier nur zu einem "recht gut" reicht.


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Bermuda 1963
und
hoerspiel-
projekt.de

Meine Wertung: + + 
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