| Besuch ohne Anmeldung |
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Autor: |
Arnold E. Ott |
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Produktion: |
BR 1969 |
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Regie: |
Walter Netzsch |
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Musik: |
Fred Sporer |
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Länge: |
44 Min. |
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Mitwirkende: |
Jürgen Goslar, Gerd Potyka, Anton Reimer, Ursula Noack, Ulrich Bernsdorff,
Elinor von Wallerstein, Horst Sachtleben und Ludwig Wühr |
Inhalt: |
Inspektor Gärtner wird in das Haus des Industriellen Otto Bahr gerufen. Ein Dr.
Jagberg hat dort den Hausherrn erschossen aufgefunden. Der Kreis der
mutmaßlichen Täter ist zunächst schwer zu bestimmen, da Otto Bahr als
vermögender Mann zurückgezogen lebte und weder Freund noch Feind zu haben
schien. Als Täter kommt lediglich Dr. Jagberg in Frage; auf der Tatwaffe sind
nur seine Fingerabdrücke. Aber Inspektor Gärtner hat kein Motiv dafür, dass Dr.
Jagberg den Mord der Polizei meldete.
"Besuch ohne Anmeldung" war 1971
der erste Krimi, den der Deutschlandfunk kurz nach Mitternacht
sendete.
Arnold E. Ott (Pseudonym für Wilfried Otterstedt), Jahrgang
1927, lebt in Bremen. Seit 1960 verfasste er rund 50 Kriminalhörspiele, zuletzt
"Brenners letzter Fall" (DeutschlandRadio Berlin 1994) |
Bemerkungen: |
Ein typischer Whodunnit-Fall, den uns Arnold E. Ott, einer der Großmeister des
Radiokrimis, hier erzählt. Geschickt lässt er hier die potentiellen Täter
auftreten, deckt nach und nach deren Motive auf und gibt so dem Geschehen immer
neue Wendungen. So gelingt es, die Hörer an die Geschichte zu fesseln.
Da wird es auch nebensächlich, dass die Geschichte an sich nicht
wirklich originell ist. Die Art, wie es dargestellt wird, genügt, um
ausreichende Spannung und Unterhaltungswert zu garantieren.
Dazu tragen
auch die guten Sprecher bei. Der BR hat hier viele gute Schauspieler für diese
Produktion gewinnen können, die ihre Rollen sehr prägnant zu füllen wissen.
Alfred Netzsch konnte so, ein sehr gut hörbares Werk schaffen, das an die gute
Krimitradition des Hauses anknüpft.
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