| Brennender Zaster |
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Autor: |
Ricardo Piglia |
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Produktion: |
WDR 2002 |
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Regie: |
Walter Adler |
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Bearbeitung: |
Walter Adler |
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Länge: |
54 Min. |
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Mitwirkende: |
Sprecher / Titelsprecher: Rainer Hagedorn
Erzähler: Dietmar Mues
Dorda:
Florian von Manteuffel
Brignone: Andreas Pietschmann
Mailto: Jürg
Löw
Mereles: Wolfram Koch
Fontan Reyes: Adrian Ils
Nino Nocito: Walter
Gontermann
Bianca Galeano: Gabrielle Odinis
A.M. Tobar: Karl Heinz
Herber
A. Sprector: Henning Schimke
C. Silva: Martin Reinke
H.H. Nando:
Hanns-Jörg Krumpholz
Dr. Bunge: Ernst August Schepmann
E. Renzi: Philipp
Schepmann
Margarita: Anja Lais
Yamandu: Juan Carlos Lopez
W.S. Cabris:
Daniel Berger
Ventura: Peter Harting
Dordas Mutter: Julia Wieninger
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Inhalt: |
Dies ist die wahre Geschichte der Verbrecherbande um Nene Brignone, Gaucho
Dorda, Cuervo Mereles, Chueco Bazán und Malito. Am 27. September 1965 überfallen
diese Männer einen Geldtransport, rasen durch Buenos Aires, schießen auf alles,
was sich bewegt, entkommen nach Montevideo, verschanzen sich dort in einer
Wohnung und werden von der Polizei 16 Stunden lang belagert. Das von Radio und
Fernsehen übertragene tödliche Ende ist der apokalyptische Höhepunkt einer
Geschichte, in der Sex, Drogen, Gewalt und Verzweiflung als sinnloser finaler
Akt der Rebellion gegen alle Werte der Gesellschaft aufgezeigt werden. Als
logische und tödliche Konsequenz der psychischen und physischen Verletzungen,
die Nene Brignone, Gaucho Dorda, Cuervo Mereles, Chueco Bazán und Malito von
Kindesbeinen an zugefügt wurden. |
Bemerkungen: |
Für meinen Geschmack erzählt man diese wahre Geschichte mit einer Überportion an
Flair und Klischee. Etwas nüchterner und sachlicher dargestellt, böte die
Geschichte sicherlich genug Potential, um eine Stunde gut unterhalten zu können.
Die gewählte Darstellungsform ist in vielen Bereichen zu detailliert und lässt
so gerne mal den großen Rahmen unbeachtet. So vermag die Geschichte leider nicht
wirklich zu fesseln. Schade.
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