| Brief an meinen Richter |
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Autor: |
Georges Simenon |
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Produktion: |
BR 1985 |
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Regie: |
Wolf Euba |
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Bearbeitung: |
Lilo Külp |
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Länge: |
56 |
Mitwirkende: |
Charles Alavoine: Peter Dirschauer
seine Mutter: Else Quecke
seine 1. Frau Jodinne: Irene Clarin
seine 2. Frau Armende: Ilse Neubauer
seine Geliebte Martine: Elisabeth Volkmann
Marchandeau: Karl Seibold
Lorette: Angelika Hartung
Posthalterin: Ursula van der Wielen
ihre Tochter: Saskia Vester
Doktor Dambois: Franz Rudnick
Putzfrau Justine: Claudia Bethge
Hausmädchen Babette: Astrid Bernsdorff
u.a. |
Inhalt: |
"Ein Untier"! Brutal ... - sein Gesicht glänzt von
Schweiß, wie häßlich... - Glauben Sie. er hat mit Überlegung gehandelt?
- Unvorstellbar, daß ein Arzt ... Dr. Charles Alavoine sitzt zwischen
zwei Wachtmeistern und hört das zynische Getuschel der
Gerichtsreporter. Und er wird beharrlich während der sechs Wochen
langen Verhandlung für weiteren Gesprächsstoff sorgen: sich habe mit
vollem Bewußtsein gehandelt! Es war Mord! ~ Später - im Gefängnis -
schildert er noch einmal die Umstände, die zu dem Mord an Martine
geführt haben. An Martine, seiner jungen Geliebten. Er schildert sie
dem Mann, der als einziger versucht habe. ihn zu verstehen. Es wird ein
langer Brief an Ernst Comeleau. An seinen Richter.. |
Bemerkungen: |
Wer hier einen handfesten Kriminalfall erwartet, wird
hier sicherlich enttäuscht sein. Das ganze Hörspiel besteht quasi nur
aus der Erklärung, warum Charles gemordet hat und warum er nicht auf
Unzurechnungsfähigkeit plädieren ließ. Langatmig und unspektakulär wird
das Leben des Doktors geschildert, zwei Ehen, zwei Kinder schließlich
das Verhältnis zu Martine und schließlich der Mord. Auch wenn es noch
so ausführlich geschildert wird, nachvollziehbar wird es trotzdem
nicht. Und da die Story klappert und viel zu langweilig erzählt wird,
können da auch die guten Sprecher das Hörspiel nicht retten.
Das ist leider nichts, was man sich ein zweites Mal anhören müsste -
eigentlich kann man sich auch das erste Mal schenken! |
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