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| Credits: | Idee & Skript: Oliver Krampe und Mello Bündgen Produktion: Mello Bündgen Musik: Klara Kontrol, Park, Miriam Suarez, Mello Bündgen, The Breaking Day, Fat Flanders, Queen, ![]() Mitwirkende: Simon: Oliver Krampe Malte: Mello Bündgen Erzähler: Hendrik Geißler Er: Robert Schulte Holthausen Stefan: Marcus Görner Sie: Miriam Suarez Klara Kontrol: Klara Kontrol OpenAir-Moderatorin: Hanna Wurster ihre Freunde bei der Jamsession: Stefan Mersch, Hanna Wurster Julia: Kirsten Rusche Lob nach Auftritt bei der Jamsession: Stefan Mersch, Dennis Dudda, Alice Gröper-Sajber Barkeeper: Javan van Zandt Opfer 1 in der Disco: Hanna Wurster Opfer 2 in der Disco: Alice Gröper-Sajber Prolet: Nils Dering Begrüßende Partymeute auf der Party: Stefan Mersch, Dennis Dudda, Alice Gröper-Sajber, Sven Schippkus Partygast 1: Dennis Dudda Partygast 2: Stefan Mersch Partygast 3: Sven Schippkus Personen im Zug: Stefan Mersch, Dennis Dudda, Alice Gröper-Sajber Eine Geschichte über das Erwachsenwerden. Eine von Veränderungen und eine, die sich mit der Schwierigkeit beschäftigt, dass Veränderungen auch ungeahnte Probleme mit sich bringen können. |
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| Bemerkungen: | Ein
paar neue Gesichter tummeln sich in der freien Hörspielszene. Das
erste Projekt von Oliver Krampe und Mello Bündgen heißt
"bunt" und erzählt eine Geschichte aus dem Leben. Im Mittelpunkt
steht ein stiller Außenseiter, der durch die Bekanntschaft mit
einer temperamentvollen Spanierin ins andere Extrem verfällt und
so richtig aufdreht. Die Geschichte ist zwar schlicht, hebt sich aber gerade durch die geschilderte Normalität aus der Masse der Produktionen hervor. Das bedingt aber auch, dass das Ende nicht so zündet, wie man es von vielen erzählenden Hörspielen gewohnt ist. Die Geschichte ist recht kurz, wobei die 45minütige Spielzeit noch durch ein paar, mal mehr, mal weniger originelle Sprüche der Macher aufgepeppt werden. Das bringt Abwechslung, unterbricht aber auch ein wenig den Fluss des Plots. Natürlich hört man, dass es für die meisten der Beteiligten, eine Premiere ist, in einem Hörspiel mitzuwirken. Unter diesem Aspekt sind die Leistungen insgesamt recht ordentlich. Die Sprecherleistungen sind recht authentisch und genügen, um die Geschichte angemessen zu erzählen. Viel Wert legt man auf Details wie eine sehr großzügige musikalische Ausgestaltung und eine möglichst glaubwürdige Geräuschkulisse. Für Letztere hat man die Originalschauplätze besucht und dort die entsprechenden Sounds aufgenommen. Die Mühe lohnt sich, obwohl die Kulisse dadurch etwas dünner wird, als man es von anderen Produktionen gewöhnt ist, die dabei etwas plakativer zu Werke gehen. Insgesamt ist "bunt" eine durchaus hörenswerte Produktion. Natürlich muss man hier bei der Qualität der Produktion ein paar Abstriche machen, denn in allen Bereichen ist hier durchaus noch Luft nach oben. Andererseits hat man viele originelle Details, die dem Hörspiel schon eine gewisse Nachhaltigkeit verleihen. Wer mal etwas jenseits des Gewöhnlichen hören möchte, der sollte hier durchaus mal ein Ohr riskieren. Meine Wertung: + / - |
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